Gericht will geheime Epstein-Gespräche veröffentlichen

Details zu Ghislaine Maxwells Machenschaften

Gericht will geheime Epstein-Gespräche veröffentlichen

Richterin Loretta Preska kündigte an, dass rund 80 Dokumente aus einem zivilrechtlichen Prozess gegen Ghislaine Maxwell der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen.

New York. Bereits seit Anfang Juli sitzt die Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell (58) im New Yorker Stadtteil Brooklyn in U-Haft. Sie soll eine tragende Rolle im Sex-Skandal des toten Milliardärs Jeffrey Epstein gespielt haben. Laut Berichten der "Daily Mail" entschied die, im Epstein-Verfahren zuständige, Richterin Loretta Preska, dass rund 80 Dokumente, die unter anderem pikante Details über das private Sexleben der 58-Jährigen enthalten sollen, aus einem zivilrechtlichen Prozess gegen Maxwell publik gemacht werden. Bei dem Verfahren handelte es sich um eine Auseinandersetzung zwischen Jeffrey Epstein und seinem mutmaßlichen Opfer Virginia Giuffre - der Rechtsstreit wurde 2017 beigelegt.

In den Unterlagen sollen sich laut "Daily Mail" brisante Informationen wie Aufzeichnungen über Flüge in Epsteins Privatjet, Polizeiberichte aus Palm Beach (Anm. d. Red. hier hatte Jeffrey Epstein einen seiner Wohnsitze) und geheime Gesprächsprotokolle finden. Neben den Aussagen von Virginia Giuffre, die vor Gericht angab, wie sie zum Opfer von Epstein und Maxwell wurde, sollen auch eidesstattliche Erklärungen Maxwells vorliegen, die dazu beitragen könnten, die Rolle der 58-jährigen in Epsteins Mädchenhandel zu entschlüsseln. Maxwell selbst forderte, dass die Dokumente unter Verschluss bleiben und nicht publik gemacht werden.

Wer war Maxwells anonymer Lover?

Laut "Daily Mail" finden sich in den Unterlagen auch Details zu Maxwells privaten Sexleben. Unter anderem taucht immer wieder der Name "John Doe" auf, der wohl als Pseudonym angeführt wurde. Laut Insidern könnte es sich bei diesem Mann um eine namhafte Persönlichkeit handeln. Maxwells Anwälte kämpften bis dato gegen eine potentielle Veröffentlichung der Gerichtsunterlagen mit der Begründung, die Informationen seien "extrem persönlich und vertraulich" an. Richterin Loretta Preska sieht dies jedoch öffentliches Interesse an der Veröffentlichung der Dokumente.

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