Trauer in Frankreich

"Held" des Widerstands gegen Nazis stirbt mit 99 Jahren

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Pierre Simonet flog 1945 bei Siegesfeier in Paris spontan unter dem Eiffelturm durch. 

In Frankreich ist einer der letzten bekannten Widerstandskämpfer gegen die Nazis im Alter von 99 Jahren gestorben. Präsident Emmanuel Macron würdigte den früheren Weltkriegspiloten Pierre Simonet am Freitag als "Helden". Dieser habe sich durch seine "Freiheitsliebe" ausgezeichnet.
 
General Charles de Gaulle hatte Simonet nach der Befreiung Frankreichs von den Nazis im Dezember 1945 als einen von gut tausend Widerstandskämpfern wegen seines Muts mit einem Orden ausgezeichnet. Von diesen sogenannten "Compagnons de la Libération" (etwa: Gefährten der Befreiung) sind nun nur noch zwei am Leben.
 
Simonet hatte sich als junger Mann dem Widerstand gegen die deutschen Besatzer angeschlossen. Er diente den Truppen de Gaulles erst bei der Artillerie und später als Pilot. Bei der Siegesfeier in Paris im Juni 1945 flog er mit seiner Piper spontan unter dem Eiffelturm durch und sorgte damit für Aufsehen. "Wir Rebellen der ersten Stunde mussten etwas Besonderes tun", sagte er später in einem Interview.
 
Nach dem Krieg arbeitete Simonet unter anderem bei der UNO und beim Internationalen Währungsfonds (IWF).
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