Hilfe für Assads Hungeropfer

Schreckliche Bilder

Hilfe für Assads Hungeropfer

Heute soll erster Hilfskonvoi seit Monaten in der belagerten Stadt Madaja ankommen.

Damaskus. Die Bilder und Berichte aus Madaja, einer Stadt 25 Kilometer nordwestlich von Damaskus, sind schrecklich: Menschen abgemagert bis aufs Skelett. Ein Vater und sein neun Jahre alter Sohn verhungert. Aktivisten berichten von Menschen, die sich von Blättern, geschlachteten Hunden und Katzen ernähren.

Viele Tote

Seit Monaten wird die 40.000-Einwohner-Stadt von Assads Regierungstruppen belagert. Kein Konvoi kommt durch. Die letzte Hilfslieferung erreichte den Ort des Schreckens vergangenen Oktober.

Zumindest 25 Menschen sollen bisher an Mangelernährung gestorben sein, berichtet „Ärzte ohne Grenzen“. Es gibt keine medizinische Versorgung, ältere, kranke Menschen haben keine Chance. Heute sollen nun endlich erste Hilfstransporte die eingeschlossenen Menschen erreichen. Das Regime hat einem Konvoi zugestimmt. (wek)

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