Grimsvötn

Irland

Obama flieht vor isländischer Aschewolke

Der Ausbruch von Grimsvötn führte zu ersten Flugverkehrs-Behinderungen.

US-Präsident Barack Obama verkürzt wegen der Aschewolke eines isländischen Vulkans seinen Besuch in Irland. Der Präsident werde noch am Abend nach London fliegen, sagte ein Sprecher der amerikanischen Regierung am Montag. Obama hatte seine einwöchige Europa-Reise in Irland begonnen. Nach dem Ausbruch des Vulkans Grimsvötn wurden auch weiter südlich von Island Behinderungen im Flugverkehr erwartet.

Loganair streicht Flüge

Die schottische Airline Loganair teilte am Montag mit, es seien 36 Flüge am Dienstagmorgen gestrichen worden. Weitere Einschränkungen seien wahrscheinlich. Zuvor gab es vor allem in Island Probleme im Flugverkehr. Auch in Norwegen waren einzelne Streichungen bekanntgeworden.

Der britische Verkehrsminister Philip Hammond sagte, es seien weitere Einschränkungen in den kommenden Tagen zu befürchten. Allerdings sei Großbritannien darauf wesentlich besser vorbereitet als noch vor einem Jahr, als der isländische Vulkan Eyjafjallajökull ausgebrochen und Europa ins Flugchaos gestürzt hatte.

Nach einer Empfehlung des europäischen Krisenzentrums EACCC sollen die Fluggesellschaften selbst entscheiden, ob sie wegen der Ascheteilchen fliegen wollen. Loganair fliegt vor allem innerschottische Verbindung sowie ins englische Birmingham und ins nordirische Belfast.
 

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