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Terrorismus

IS: erneute Drohanrufe in Schulen

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Der IS hatte Paris und London erst unlängst mit Angriffen gedroht.

Zwei Tagen nach Bombendrohungen gegen Schulen in Frankreich und Großbritannien haben mehrere Einrichtungen am Donnerstag erneut Drohungen erhalten. Wie die Schulbehörde und die Polizei in Paris mitteilten, waren in der französischen Hauptstadt sechs Gymnasien betroffen. Sie hätten per Telefon "Drohungen" erhalten. Es habe sich aber nicht um Bombendrohungen gehandelt.

Schüler in Sicherheit
Die Polizei sei vor Ort, die Schüler seien "in Sicherheit gebracht" worden, hieß es weiter. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein.

Kein Hinweis auf Gefahr
Auch in Großbritannien gab es am Donnerstag erneut Drohungen: Dort ging die Polizei anonymen Anrufen in 14 Schulen in der zentralen Region Birmingham nach. Es gebe aber bisher keinen Hinweis auf eine Gefahr, erklärte die Polizei. Medienberichten zufolge wurden außerdem aus denselben Gründen vier Schulen in Merton im Südwesten von London evakuiert. Das bestätigte die Polizei jedoch zunächst nicht.

Bombendrohungen
Am Dienstag hatte es Bombendrohungen gegen sechs Pariser Schulen gegeben, einige von ihnen waren auch am Donnerstag wieder betroffen. Der Alarm vom Dienstag war am Nachmittag wieder aufgehoben worden, verdächtige Gegenstände wurden nicht gefunden. Auch in Großbritannien hatte es schon am Dienstag Drohungen gegen Schulen gegeben, die ebenfalls später wieder aufgehoben wurden.

Militärkoalition
Frankreich und Großbritannien sind an der Militärkoalition gegen die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak beteiligt. Am vergangenen Wochenende hatte der IS ein neues Drohvideo veröffentlicht - darin kommen auch Vertreter der Führungen beider Länder als erklärte Ziele der Jihadisten vor.

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