IS missbraucht "TikTok"-App für Propaganda- und Exekutionsvideos

Hinrichtungen auf Teenie-App

IS missbraucht "TikTok"-App für Propaganda- und Exekutionsvideos

Die Terrororganisation "islamischer Staat" schreckt vor kaum einer Methode zurück ihre Propaganda zu verbreiten.

Der "islamische Staat" verwendet seit geraumer Zeit die, vor allem bei Teenagern beliebte, App "TikTok". Der eigentliche Zweck der App ist die Veröffentlichung von Tanz- und Musik-Videos – Der IS missbraucht "TikTok" jedoch um Propaganda-Clips und brutalste Hinrichtungen zu veröffentlichen.

Laut Berichten der "Washington Post" soll die Terrororganisation bereits über mehr als ein Dutzend Accounts verfügen. Schockierend: Viele Videos von Exekutionen werden mit Emojis und "Stickern" hinterlegt. Eine ganze Menge der besagten Terrror-Videos zeigen maskierte Männer wie sie Gefangen mit Macheten die Köpfe abtrennen oder per Kopfschuss exekutieren. Die einzelnen Accounts sollen bereits je zwischen 175 und 1.000 Follower generiert haben. Jedes, vom IS geteilte, Video erzielte zwischen 25 und 125 "Likes".

Populäre App

"TikTok" war im Jahr 2018 die drittbeliebteste App der Welt – über 30 Prozent der Nutzer sind minderjährig. Der "islamische Staat" versuchte bereits Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter, Alphabet und YouTube für seine Propaganda-Zwecke zu missbrauchen. Mittlerweile meldeten sich die Betreiber von "TikTok" zu Wort: "Dieser Content ist menschenverachtend und eine klare Missachtung unserer Richtlinien. Wir werden sämtliche Accounts, die einschlägiges Material verbreiten, löschen", so ein Sprecher von "TikTok". 



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