Karla musste sterben, weil ihr Ex wegen Corona freikam

Zuvor wurde sie bereits vergewaltigz

Karla musste sterben, weil ihr Ex wegen Corona freikam

Ibrahim Bouaichi hatte seine Ex bereits vergewaltigt, kam dann aber wegen der Pandemie wieder frei.

Dieser Fall aus der Stadt Alexandria im Bundesstaat Virginia empört derzeit die USA. Karla Dominguez wurde von ihrem Ex-Freund Ibrahim Bouaichi erschossen.  Besonders brisant: Nachdem er sein Opfer bereits vergewaltigt hatte, saß Bouaichi eigentlich in U-Haft. Wegen der Corona-Krise kam er allerdings frei.
 
Wie die „Washington Post“ berichtet, wurde der 33-Jährige bereits im Oktober des letzten Jahres verhaftet, nachdem er seine damalige Freundin sexuell missbraucht hatte. Im März sollte der Fall dann vor Gericht verhandelt werden, wenige Wochen vorher brach allerdings die Corona-Pandemie aus und der Prozess wurde verschoben.
 
© County Jail
 

Auf Kation frei

Nicht nur das: Bouaichis Anwalt argumentierte, dass die Hygiene-Bedingungen im Gefängnis während Corona eine Gefahr für die Gesundheit seines Mandanten sei und konnte damit erwirken, dass der 33-jährige Vergewaltiger auf Kaution (25.000 Dollar) frei kam.
Bouaichi hätte sein Haus nun eigentlich nicht verlassen dürfen, widersetze sich aber den Auflagen. Am 29. Juli fuhr Bouaichi in den frühen Morgenstunden zur Wohnung seiner Ex-Freundin und  nahm blutige Rache. Karla Dominguez wurde mit mehreren Schüssen getötet,  Ibrahim Bouaichi wenig später erneut festgenommen
 
Karlas Angehörige haben auf GoFundMe eine Spendenseite eingerichtet. 

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