Trotz hoher Rückfallgefahr
Kinderschänder verweigert Therapie & kommt frei
Im Jahr 2006 missbrauchte der einschlägig vorbestrafte William W. ein damals achtjähriges Mädchen in der Schweiz. Wegen versuchter Vergewaltigung, sexuellen Handlungen mit einem Kind und sexueller Nötigung wurde er zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt. Darüber hinaus ordnete das Gericht eine stationäre Maßnahme an.
"Aussichtslose Maßnahme"
Doch der Kinderschänder weigerte sich, an der Therapie für Sexualtäter teilzunehmen. Auch die Behandlung seiner Pädophilie ließ er nicht zu. Aus diesem Grund entschied das Obergericht Solothurn nun laut einem "Blick"-Bericht, dass der gefährliche Sexualtäter aus der Haft entlassen wird. Eine aussichtslose Maßnahme müsse nämlich nach dem Strafgesetzbuch aufgehoben werden.
Nun soll William W. trotz hoher Rückfallgefahr demnächst freikommen, weil kein Antrag auf Verwahrung vorlag.
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