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Krebs-Impfung: Erste Studien-Erfolge

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Das Biotechnologie-Unternehmen Biontech stellte am Montag erste Studienergebnisse zu seinem Krebs-Impfstoff CARVac vor.

Jedes Jahr sterben in Österreich etwa 20.000 Menschen infolge einer Krebserkrankung. Ist eine Impfung jetzt der Anfang vom Ende der Schreckenskrankheit? Neue Studienergebnisse wecken große Hoffnung: Tumore konnten im Wachstum gestoppt, teilweise sogar geschrumpft werden.

Das Biotechnologie-Unternehmen Biontech stellte am Montag erste Studienergebnisse zu seinem Krebs-Impfstoff CARVac vor. Die Impfung basiert auf der mRNA-Technologie – das heißt: durch das Einbringen eines bestimmten Proteins in die Zelle kann der Körper diese selbst reparieren.

Studien-Zahlen machen zuversichtlich

Laut Studie bekamen 44 Patienten den neuen Impfstoff in vier Dosierungs-Stufen. Bereits nach zwei wurde ein Zwischenstand festgestellt.

  • Bei 59 Prozent der Probanden schrumpften, bei einer Wirkung von zwei Dosierungs-Stufen, die Tumore um mindestens 30 Prozent. Bei fast allen Patienten (95 Prozent) war die Krebserkrankung nach der Impfung stabil. Der Tumor wuchs also nicht weiter.
  • Bei vier Dosierungs-Stufen war die "Erfolgsquote" etwas geringer. Aber: Bei immerhin 45 Prozent der Patienten schrumpften die Tumore um mindestens 30 Prozent. Außerdem konnte die Krebserkrankung bei immerhin 74 Prozent aller Patienten stabilisiert werden.

Grund für den Abfall der Zahlen liegt darin, dass bei vier Dosierungs-Stufen die Daten von 38 Patienten belastbar ausgewertet werden konnten und bei zwei Dosierungs-Stufen nur von 13 Patienten.

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