Kriegs-Fotografin drückt im Moment ihres Todes ab

Erschreckende Bilder

Kriegs-Fotografin drückt im Moment ihres Todes ab

22-jährige Hilda Clayton machte bei Mörserexplosion Fotos und starb.

Hilday Clayton war gerade einmal 22 Jahre alt, als sie als Fotografin der US-Armee in Afghanistan einen Übungs-Einsatz begleitete. Es sollte zugleich ihr letzter sein.

Clayton war in der Laghman-Provinz des Landes unterwegs, um den Einsatz zu dokumentieren. Ein afghanischer Fotografen-Kollege war ebenfalls im Einsatz.

Dann der Moment, der das Leben von fünf Menschen beenden sollte: Ein Mörser explodiert und reißt drei Soldaten und die beiden Fotografen in den Tod. Weitere elf Menschen werden verletzt.

Im Augenblick ihres Todes haben die beiden Fotografen auf den Auslöser gedrückt und dabei die Explosion fotografiert.

© US ARMY/Handout

Das Bild zeigt links unten die Hand von Hilda Clayton, die auf den Auslöser drückt. (c) US ARMY/Handout

Die Eltern von Hilda Clayton haben jetzt der Veröffentlichung der Bilder zugestimmt.

Berührende Worte von Vorgesetztem und Ehemann

Ihr ehemaliger Vorgesetzter Bill Benson schrieb in einem offenen Brief berührende Worte über Hilda Clayton: "Sie hat jede Möglichkeit wahrgenommen, unsere Geschichte mit ihren Bildern zu erzählen." Ihr Ehemann postete auf Facebook: "Sie ist bei dem gestorben, was sie liebte. (...) Wir sehen uns im nächsten Leben wieder."

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