Ein 49-Jähriger ist am Dienstag bei einem Skiausflug mit seinem 15-jährigen Sohn in Parsonz im Schweizer Kanton Graubünden von einer Lawine getötet worden.
Die beiden waren außerhalb der markierten Piste unterwegs. Mehrere Personen seien neben einem Skilift einen Hang im freien Skiraum hinuntergefahren, schrieb die Kantonspolizei Graubünden am Donnerstag. Als sich die Lawine löste, begrub sie Vater und Sohn unter sich. Der 15-Jährige wurde befreit und ins Spital gebracht.
Der Vater starb trotz Reanimationsversuchen noch auf dem Lawinenfeld. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte große Lawinengefahr. Behörden ermitteln nun den genauen Hergang des Vorfalls. Es ist bereits der zweite Lawinentote innerhalb einer Woche in Graubünden. Erst am Sonntagnachmittag starb ein 38-jähriger Snowboarder im Davoser Skigebiet Parsenn, als er abseits der Piste von einer Lawine verschüttet wurde. Am Montag konnte ebenfalls in Davos ein verschütteter Snowboarder gerettet werden. Insgesamt 13 Wintersportler sind diesen Winter in der Schweiz durch Lawinen umgekommen.