Geheimnis

Tränen-Gefahr hinter den Kulissen: Das ist Andy Borgs striktes Verbot vor jedem Auftritt

Er gilt als die personifizierte Fröhlichkeit, doch hinter der strahlenden Fassade von Andy Borg steckt ein sensibler Kern, der vor jedem Auftritt durch ein striktes „Nachrichten-Embargo“ geschützt werden muss. 

Wer an Andy Borg denkt, hat sofort das Bild des dauergrinsenden Entertainers im Kopf, der mit Witzen und Gassenhauern Millionen begeistert. Doch der 65-Jährige, der mit seinem „Schlager-Spaß“ regelmäßig Traumquoten einfährt, hat nun verraten, dass seine legendäre gute Laune kein Zufallsprodukt ist – sondern das Ergebnis eines strikten Schutzmechanismus. Denn hinter der fröhlichen Fassade verbirgt sich ein hochsensibles Gemüt, das leicht aus dem Takt zu bringen ist.

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Das strikte TV-Verbot vor der Show

Bevor Andy Borg die Bühne betritt, herrscht in seiner Garderobe ein eisernes Gesetz: Keine schlechten Nachrichten! Im Gespräch mit „Das goldene Blatt“ offenbarte der Wiener sein verletzliches Innenleben: „Ich bin total sensibel.“ Diese Empfindsamkeit zwingt ihn zu radikalen Maßnahmen. „Da kann ich mir zum Beispiel keine Brennpunkte im TV ansehen“, so Borg.

Die harte Realität der Weltnachrichten würde ihm so sehr aufs Gemüt schlagen, dass er schlichtweg nicht mehr funktionieren könnte: „Schlechte Nachrichten nehme ich mir so zu Herzen, dass ich dann auf der Bühne nicht mehr fröhlich sein könnte.“

Fluch und Segen der Sensibilität

Doch der Entertainer sieht seine dünne Haut nicht nur als Bürde. Wer intensiv leidet, kann auch intensiv genießen. „Sensibel beinhaltet, dass man alles, was man erfährt, sieht, riecht, schmeckt und spürt, intensiv erlebt“, erklärt Borg. Diese emotionale Tiefe ist es wohl auch, die ihn beim Publikum so beliebt macht. Sein größter Antrieb ist dabei der fast schon harmoniebedürftige Wunsch, „es so vielen wie möglich recht zu machen“ und den richtigen Ton für seine Fans zu treffen.


 

Erinnerungen an bittere Tränen

Dass bei Andy Borg Beruf und Emotionen oft ungefiltert aufeinanderprallen, ist kein Geheimnis. Der schmerzhafte Rauswurf beim „Musikantenstadl“ trieb ihm einst öffentlich die Tränen in die Augen – ein Moment, den seine Fans nie vergessen haben. Mit dem Erfolg des „Schlager-Spaß“ gelang ihm die späte Genugtuung.

Ob ihm die Zukunft weitere Tränen – der Freude oder der Rührung – beschert, bleibt abzuwarten. Der SWR äußerte sich jedenfalls erst kürzlich positiv zur Zukunft des „Sommer-Spaß mit Andy Borg“. Solange die Nachrichten dort gut bleiben, ist die Welt für den sensiblen Wiener in Ordnung.

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