Missouri richtet verurteilten Mörder hin

USA

Missouri richtet verurteilten Mörder hin

Heute 47-Jähriger hatte 15-Jährige entführt, vergewaltigt und ermordet.

Der US-Bundesstaat Missouri hat am Mittwoch einen wegen Mordes und Vergewaltigung verurteilten Mann hingerichtet. Der 47-jährige Michael Taylor sei kurz nach Mitternacht durch eine Giftspritze hingerichtet worden, teilten die Behörden in Missouri mit.

Es war bereits die vierte Hinrichtung in ebenso vielen Monaten in dem Bundesstaat. Zuvor hatte das Oberste Gericht einen Einspruch Taylors zurückgewiesen. Auch der Gouverneur Jay Nixon wies ein Gnadengesuch zurück.

Taylor war dafür zum Tode verurteilt worden, im Jahr 1989 ein 15-jähriges Mädchen an einer Bushaltestelle entführt, vergewaltigt und ermordet zu haben. Gouverneur Nixon verwies darauf, dass Taylor sich zu der Tat bekannt habe. Den Einspruch des Verurteilten wegen der Verwendung einer Giftmischung eines nicht öffentlich bekannten Laboratorium wies er zurück.

Zu wenig Giftspritzen
In den USA gibt es Engpässe bei den Mitteln für die Giftspritzen, seitdem mehrere europäische Hersteller sich weigern, den US-Strafvollzugsbehörden das bisher verwendete Mittel Pentobarbital zu liefern. Die Behörden sind daher gezwungen, neue Giftmischungen von neuen Herstellern für die Vollstreckung der Todesstrafe zu verwenden. Dies sorgt in den USA seit Monaten für rechtliche Kontroversen, da befürchtet wird, dass die neuen Mittel zu unnötigen Schmerzen führen.

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