München: Amokläufer hatte einen Mitwisser

Afghane war Freund des Killers

München: Amokläufer hatte einen Mitwisser

Verdächtiger wurde kurzzeitig festgenommen. Kannte er alle Pläne des Attentäters?

Knalleffekt nach dem Amoklauf vom Freitag mit neun Todesopfern: Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte sie am Sonntag einen Afghanen (16) als mutmaßlichen Mitwisser in Haft genommen. Der Verdächtige – für ihn gilt die Unschuldsvermutung – war ein Freund des toten Amokläufers Ali Sonboly (†18).

Verdächtiger hatte Killer kurz vor der Tat getroffen

Die beiden hatten einander bei einem Aufenthalt in der Jugendpsychiatrie kennengelernt. Der Afghane hatte den irren Killer unmittelbar vor der Tat noch in der Nähe des Einkaufzentrums getroffen, wo es dann zum Blutbad kam. Und er hatte offenbar gewusst, dass Sonboly eine Pistole der Marke Glock 17 besaß.

Der 16-Jährige hatte sich am Freitag unmittelbar nach dem Amoklauf gemeldet. Nachdem der Polizei bei seiner Aussage Widersprüche aufgefallen waren, klickten am Sonntag in einer Wohnung in München-Laim die Handschellen. Der Haftrichter verfügte am Montag die Freilassung – der Staatsanwalt berief dagegen.

Neben den Ermittlungen diskutiert Deutschland nun über Beschränkungen für Ballerspiele. Grund: Der Amokläufer verhielt sich wie in einem Computergame.#

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