Nach Adler-Abschuss: Kopfgeld ausgesetzt

Jungvögel auch gestorben

Nach Adler-Abschuss: Kopfgeld ausgesetzt

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Der Schütze nahm in Kauf, dass es sich um einen brütenden Adler handelte und somit auch die Jungtiere starben.

Südtirol. Im Gemeindegebiet von Gais in Südtirol erschoss ein bislang unbekannter Täter einen Steinadler. Der Schütze nahm in Kauf, dass es sich um einen brütenden Vogel handelte und damit die Jungvögel verhungerten. Der Verein "Naturtreff Eisvogel" will nun dazu beitragen, dass der Täter gefunden wird, und gibt eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise, die zur Überführung des Schützen führen.

"Diese Tat ist auf das Schärfste zu verurteilen und auch jeder Mitwisser sollte sich bewusst sein dass, er sich mit seinem Schweigen mitschuldig an der Zerstörung eines Naturschatzes, der uns allen gehört macht. Um den Täter jetzt ausfindig zu machen, appellieren wir vom Naturtreff Eisvogel um die Mithilfe aller, die sich gerne an der Natur erfreuen, und an das Gewissen eventueller Mitwisser", lässt der Verein über die Facebook-Seite der Gemeinde Gais wissen.

Zweckdienliche Informationen können an den Naturtreff Eisvogel gerichtet werden.

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