Diashow 178. Oktoberfest in München eröffnet

"O'zapft is"

178. Oktoberfest in München eröffnet

Um 12 Uhr hat Münchens OB Christian Ude das erste Fass Bier angeschlagen.

München ist wieder im Bierhimmel: Das 178. Oktoberfest hat bei strahlendem Sonnenschein begonnen. Mit erneut nur zwei Schlägen zapfte Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) am Samstag um Punkt 12.00 Uhr das erste Fass Wiesn-Bier an und eröffnete damit das größte Volksfest der Welt. Nach einem kräftigen "O'zapft ist" reichte er die erste frisch gezapfte Maß dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU), um mit ihm auf eine friedliche Wiesn anzustoßen.

Diashow: "O'zapft is": 178. Münchner Oktoberfest eröffnet

"O'zapft is": 178. Münchner Oktoberfest eröffnet

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    In diesem Jahr war das Treffen der beiden Politiker mit besonderer Spannung erwartet worden, da Ude bei der kommenden Landtagswahl 2013 gegen Seehofer antreten will. Seehofer betonte aber unmittelbar vor Festbeginn im Bayerischen Rundfunk: "Die Wiesn ist traditionell eine politikfreie Zone und so wollen wir es auch halten." Ein Politikum ist dagegen traditionell der Bierpreis: Dieses Jahr kostet die Maß erstmals mehr als neun Euro.

    Enormer Besucheransturm

    Was die Menschen aber nicht davon abhielt, wieder in Massen auf die Wiesn zu strömen. Und das schon im Morgengrauen. Schon vor der offiziellen Eröffnung wurden manche Bierzelte wegen Überfüllung geschlossen, die Ordner hatten alle Mühe, die Massen in Schach zu halten. Viele Gäste kamen schon um 6.00 Uhr zum Festgelände, um sich einen Platz in einem der Bierzelte sichern. Die meisten Frauen zeigten tiefe Ausschnitte im festlichen Dirndl, die Männer kamen zünftig in der Leserhose. Selbst Besucher aus Australien schlüpften in die bayerische Tracht.

    Unter die ersten Wiesn-Gäste mischten sich wie stets zahlreiche Prominente. So stürzten sich etwa Bayerns FDP-Chefin und Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Grünen-Chefin Claudia Roth, die bayerischen Minister Martin Zeil (Wirtschaft/FDP) und Ludwig Spaenle (Kultus/CSU) sowie die Fraktionschefin der Bayern-Grünen, Margarete Bause, ins Getümmel. Die Volksmusik war mit Heino und Florian Silbereisen vertreten.

    Wiesn-Start mit Wetterglück
    Und auch Petrus scheint noch immer ein Wiesn-Fan zu sein: War das Wetter in der Nacht noch eher schmuddelig, zeigte sich im Laufe des Tages - wie so oft bei Oktoberfest-Beginn - über München die Sonne.

    Besonders traditionell geht es mit Volksmusik, zünftigen Schmankerl und historischen Fahrgeschäften auf der "Oidn Wiesn" zu, die an die Historie des Festes erinnern soll.

    Strenge Sicherheitsvorkehrungen
    Die Sicherheitsvorkehrungen wurden heuer noch einmal verstärkt. Erstmals schirmen knapp 200 Betonpoller das Volksfest gegen mögliche Terror-Anschläge per Fahrzeug ab, rund 500 Polizeibeamte sind im Einsatz. Außerdem sollen drei Sperrgürtel für Sicherheit sorgen. Eine konkrete Bedrohung gibt es aber nicht. Für Raucher haben die Wirte wegen des strikten Rauchverbots extra Balkone und Freiflächen eingerichtet.

    Sechs Millionen Besucher erwartet

    Rund sechs Millionen Besucher aus aller Welt werden an 17 Festtagen erwartet. Da der Feiertag zur Deutschen Einheit am 3. Oktober am Montag angehängt wird, können die Wiesn-Fans einen Extra-Tag trinken und feiern. 2010 kamen zum 200-jährigen Jubiläum des Volksfestes rund 6,4 Millionen Menschen und tranken rekordverdächtige sieben Millionen Maß Bier. Außerdem verspeisten die Besucher 117 Ochsen, 59 Kälber und hunderttausende Hendl.

    Die Geschichte des Oktoberfestes geht auf das Jahr 1810 zurück, als Kronprinz Ludwig in einer prunkvollen Zeremonie Therese von Sachsen-Hildburghausen das Ja-Wort gab.

    Den oe24-LIVE-Ticker zum Nachlesen gibt es auf Seite 2 >>>

    13:20 Uhr: Immer noch enorm ist der Andrang zur Wiesn. Mittlerweile sind alle Zelte wegen Überfüllung geschlossen. Viele Besucher kamen trotz Regens schon im Morgengrauen zur Theresienwiese, um einen der begehrten Plätze in den Zelten zu ergattern. Mittlerweile scheint in München die Sonne, die Stimmung ist ausgelassen.

    12:59 Uhr:
    Für alle, die nicht nach München zum Oktoberfest fahren können, gibt es heuer zum ersten Mal eine Alternative in Wien:  Die Kaiserwiese im Prater verwandelt sich zwischen 23. September und 2. Oktober erstmals in die "Wiener Wiesn": Zur Premiere werden laut Veranstalter Johann Leitner rund 200.000 Gäste aus dem In- und Ausland erwartet. Zwei der drei Festzelte stehen bereits. Am kommenden Freitag erfolgt der offizielle Bieranstich.

    12:46 Uhr:
    Sollte nach einem heiteren Tag auf der Wiesn doch einmal etwas passieren, haben die Veranstalter vorgesorgt: Das Bayerische Rote Kreuz hat drei Notfallstationen auf dem Gelände aufgebaut. Für kleinere Malheurs gibt es außerdem Automaten mit Erste-Hilfe-Material.

    12:25 Uhr:
    Das 178. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Zehntausende Zuschauer feiern bereits auf der Wiesn. Die großen Festzelte haben bis 3.Oktober täglich von 10 bis 23.30 Uhr geöffnet. Wer dann noch Lust auf einen Happen oder einen "Absacker" hat, kann im "Käfer's"-Gourmetzelt und im Weinzelt bis 1 Uhr weiterfeiern.

    12:03 Uhr: Ude: "Ein Prosit auf die Gemütlichkeit"

    12:02 Uhr:
    Ude und Seehofer stoßen mit zwei Spaten-Maßkrügen an und nehmen den ersten Schluck.

    12:01 Uhr:
    Christian Ude: "Auf eine friedliche Wies'n" Der Münchner Oberbürgermeister schenkt Ministerpräsident Horst Seehofer die erste Maß ein.

    12:00 Uhr:
    "O`zapft is!" Münchens Oberbürgermeister Christian Ude hat das erste Fass mit zwei Schlägen angestochen, das 178. Münchner Oktoberfest ist eröffnet.


    11:58 Uhr:
    Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer erklärt die Wies'n zur "politikfreien Zone".

    11:57 Uhr:
    Ude freut sich über das sonnige Wetter und ist sich sicher, dass er auch heuer wieder mit zwei Schlägen auskommen wird.

    11:56 Uhr:
    OB Ude und Ministerpräsident Seehofer marschieren in Begleitung ihrer Ehefrauen zu Fanfarenklängen ins Festzelt.

    11:55 Uhr:
    Christian Ude wird diesmal zum 18. Mal das Bierfass anschlagen. Damit dabei auch nichts schief geht, hat der Münchner Oberbürgermeister in den vergangenen Tagen fleißig geübt - an leeren Bierfässern. Im Vorjahr brauchte Ude auf der Wies'n nur zwei Schläge. Wie viele werden's heuer? In wenigen Minuten wissen wir's.

    11:50 Uhr:
    Unter dem Jubel Tausender Zuschauer ziehen die Oktoberfest-Wirte, Schausteller und Prominente mit Kutschen und Pferden weiter von der Innenstadt Richtung Wiesn. Die Spitze des Zuges hat jetzt die Theresienwiese erreicht. In 10 Minuten wird Münchens OB Ude zum traditionellen Ruf  "O`zapft is" das erste Fass Bier anschlagen und damit das 178. Oktoberfest eröffnen.

    11:45 Uhr:
    Die Münchner Polizei meldet trotz des Ansturms noch keine Zwischenfälle.Für die heurige 178.Ausgabe des Oktoberfestes haben die Behörden
    das Sicherheitskonzept noch weiter verschärft. Zum Schutz vor Terroranschlägen wurden rund um die Theresienwiese fast 200 übermannshohe Betonpoller aufgestellt.

    11:43 Uhr:
    Der Andrang vor dem Start des Oktoberfestes ist enorm. Mehrere Festzelte sind schon wegen Überfüllung geschlossen worden. Vor den Eingängen zur Theresienwiese bildeten sich große Menschentrauben.

    © Jörg Koch/dapd

    (c) Jörg Koch/dapd

    11:40 Uhr:
    Eine äußerst kuriose Protestaktion gegen den Verzehr von Hunderttausenden Brathendln auf der Wiesn haben einige Künstler veranstaltet: Sie quartierten in einer Pension unweit der Theresienwiese ein lebendes Huhn ein. Tierschützer kritisieren die Aktion.

    11:32 Uhr:
    Jetzt beginnt der Einzug der Festwirte. Mit bunt geschmückten Kutschen und Pferden ziehen sie auf die Wiesn. Mit dabei auch Oberbürgermeister Ude und seine Stellvertreterin.

    11:25 Uhr: Beeindruckend auch die weiteren Zahlen zum Münchner Oktoberfest:

    • 7,1 Millionen Liter Bier
    • 505.901 Brathendl
    • 69293 Schweinshaxl
    • 119 im Ganzen gegrillte Ochsen
    • 14.000 Beschäftigte

    11:10 Uhr: Rund drei Millionen Besucher kommen jedes Jahr auf die Insel, viele von ihnen sind zu fortgeschrittener Stunde alles andere als nüchtern. Das bedeutet viel Arbeit nicht nur für Polizei und Rettungsdienste, sondern auch für das Fundbüro: Im Vorjahr wurden 4800 verlorene Gegenstände abgegeben, darunter 1400 Kleidungsstücke, 930 Ausweise und 350 Brillen. Aber auch eine Lederpeitsche, ein Mops und ein Gebiss seien auf der Wiesn gefunden worden, berichtet die Abendzeitung.

    11:07 Uhr:
    Ein politisches Bonmot konnte sich Ude beim Vor-Rundgang über die Wiesn aber nicht verkneifen: Beim Bogenschießen sagte er, er habe "Hemmungen, die Schwarzen jetzt schon" abzuschießen. Eine klare Anspielung auf die Landtagswahlen im Jahr 2013, wo Ude als SPD-Spitzenkandidat die CSU von Ministerpräsident Horst Seehofer herausfordern will.

    11:06 Uhr:
    Ude verspricht aber, Politisches vom Oktoberfest fernhalten zu wollen. „Hier hat Politik nichts verloren, es ist ein Volksfest. Der Gastgeber wird nicht versuchen, es politisch umzudeuten und auch der wichtigste Gast, der die erste Maß bekommt, nicht“, sagte Ude der Münchner "Abendzeitung"

    11:05 Uhr:
    Politisch brisant ist heuer das "O'zapft is"-Zeremonie: Wie immer wird der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) das erste Fass Wiesn-Bier anschlagen, den ersten Schluck nimmt traditionell Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU). Nachdem Ude vor Kurzem angekündigt hatte, gegen Seehofer als Bayerischer Ministerpräsident antreten zu wollen, stehen heute erstmals direkte politische Konkurrenten nebeneinander am Bierfass.

    11:00 Uhr:
    Gegen 12 Uhr wird Ude das erste Fass anzapfen und das größte Volksfest der Welt eröffnen. "Das Auge der Welt ruht nur auf ihm, wenn er dieses absolut bedeutende, ja globale Ritual zelebriert", sagte Festleiterin Gabriele Weishäupl. Ude selbst hofft, dass er beim Anzapfen wieder - zum fünften Mal - mit zwei Schlägen auskommt. "Es würde mir natürlich gut gefallen, wenn mir das auch dieses Jahr gelingt."

    10:55 Uhr: Münchens Oberbürgermeister Ude: "Mein größter Wunsch ist wie jedes Jahr, es möge ein friedliches Fest werden", sagte Ude. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden noch einmal erhöht. Bis zum 3. Oktober werden rund sechs Millionen Besucher aus aller Welt erwartet.

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