Berlin-Terror

Polizei hatten Anis A. vorab im Visier

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Er war Thema bei der Sitzung des Terrorabwehrzentrums von Bund und Ländern.

Der neue Tatverdächtige nach dem Lkw-Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt ist den Ermittlern auf hoher Ebene spätestens seit November bekannt. Der den Behörden unter dem Namen Anis A. bekannte Tunesier sei damals Gegenstand einer Sitzung des gemeinsamen Terrorabwehrzentrums (GTAZ) von Bund und Ländern gewesen, hieß es am Mittwoch aus Sicherheitskreisen in Berlin.

Der Mann habe sich wechselweise in Nordrhein-Westfalen und in Berlin aufgehalten und mit zahlreichen Identitäten gearbeitet. Bereits zuvor hatten die "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR berichtet, der Verdächtige sei als Gefährder eingestuft. Er habe Kontakte zum Netzwerk des kürzlich verhafteten Salafisten-Predigers Abu Walaa unterhalten. Dieser gilt als die "Nummer 1" des IS in Deutschland. Seit Dezember 2016 sei der Gesuchte abgetaucht.

 

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