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Syrien-Konflikt

Putin warnt Westen vor weiteren Attacken

Kreml-Chef befürchtet "Chaos" in den internationalen Beziehungen.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die USA und ihre Verbündeten vor weiteren Luftangriffen auf syrische Stellungen gewarnt. Dies würde "unweigerlich Chaos in den internationalen Beziehungen verursachen", sagte Putin am Sonntag nach Angaben des Kreml in einem Telefonat mit seinem iranischen Kollegen Hassan Rouhani.

Die beiden Staatschef verurteilten die Luftangriffe am Samstag in der Früh demnach als Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen. Die Bombardements hätten "die Aussichten auf eine politische Einigung in Syrien erheblich beeinträchtigt", hieß es in der Erklärung aus Moskau weiter.


 

Hundert Raketen auf Assads Giftgas-Lagerstätten

Als Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgaseinsatz in der syrischen Stadt Douma hatten die USA, Großbritannien und Frankreich in der Nacht auf Samstag gut hundert Raketen auf drei syrische Militäreinrichtungen abgefeuert, die als Forschungs-, Produktions-und Lagerstätten für Chemiewaffen gedient haben sollen.

Die syrische Regierung sowie ihre Verbündeten Russland und Iran bestreiten einen Giftgaseinsatz durch die Regierungstruppen in Douma. Moskau und Teheran zählen zu den wichtigsten Unterstützern des syrischen Machthabers Bashar al-Assad. Beide Ländern greifen auch militärisch an der Seite Assads in den Bürgerkrieg ein.
 

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