Schottland hebt Großteil der Beschränkungen auf

Stichtag: 9. August

Schottland hebt Großteil der Beschränkungen auf

Schutzmasken bleiben in vielen öffentlichen Räumen weiterhin Pflicht.  

Nach England will auch Schottland den Großteil seiner verbleibenden Corona-Beschränkungen am kommenden Montag aufheben. Das gab Regierungschefin Nicola Sturgeon am Dienstag in Edinburgh bekannt. So muss etwa in Pubs, Restaurants oder bei Konzerten ab dem 9. August kein verpflichtender Abstand mehr gehalten werden, sodass Kapazitäten wieder voll ausgeschöpft werden können.

Vollständig Geimpfte müssen nicht mehr in Quarantäne, wenn sie mit einem Infizierten in Kontakt gekommen sind. Auch Kontaktbeschränkungen wird es keine mehr geben.

Sieben-Tage-Inzidenz

Allerdings geht man in Schottland trotzdem nicht ganz so viel Risiko ein wie in England: So bleiben Schutzmasken in vielen öffentlichen Räumen weiterhin Pflicht. Sturgeon warnte, Corona stelle das Land noch immer vor Herausforderungen. "Freiheit oder Sieg über das Virus auszurufen ist aus meiner Sicht verfrüht", erklärte die Chefin der Schottischen Nationalpartei (SNP) - ein Seitenhieb auf den "Freedom Day", den der britische Premierminister Boris Johnson im Juli für England ausgerufen hatte.

Während Schottland Anfang Juli noch mit die höchsten Infektionsraten in ganz Europa hatte, gingen die Corona-Zahlen danach stark zurück. Nun liegt die Sieben-Tage-Inzidenz mit rund 156 deutlich unter dem Gesamtdurchschnitt Großbritanniens von 284 (Stand: 28. Juli).



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