Neue Flüchtlingswelle droht

Taliban-Terror: 3,5 Millionen auf der Flucht

Taliban-Terror: 3,5 Millionen auf der Flucht
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Taliban-Terror in Afghanistan löst Diskussion um Flüchtlingswelle aus.
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Kabul/Berlin/Tirol: Eines steht jetzt schon fest; der Vormarsch der Taliban produziert neue Flüchtlingsströme.

3,5 Mio. Binnenflüchtlinge

Aus Sicht des deutschen Staatsministers im Auswärtigen Amt, Michael Roth (SPD), haben die Kämpfe bereits zu 3,5 Millionen Binnenflüchtlingen geführt, also Menschen, die sich gezwungen sehen, ihre Heimatstadt zu verlassen, aber im Land bleiben.

Migrationsdruck wird zunehmen

Roth geht davon aus, dass der Druck auf den Iran, die Türkei und Pakistan weiter wachsen werde. „Ich bin mir sicher, dass der Migrationsdruck auf die EU und Deutschland aber auch zunehmen wird“, so Roth.

Die Lage in Italien sei jetzt schon angespannt

Alarmbereitschaft

Anlandungen. Auch Tirols Landeschef Günther Platter (ÖVP) ist in Alarmbereitschaft. Sollte sich die Situation in Italien weiter zuspitzen, bestehe „durchaus die Gefahr, dass wir an die 100.000 Flüchtlinge haben werden, die in Italien anlanden und in Tirol illegal einreisen wollen, um nach Zentraleuropa zu kommen“, sagt Platter. Italien habe bereits jetzt mit „30.000 Anlandungen“ zu tun, sagt der ehemalige ­Innenminister.

Rückstau. Wenn wieder alle durchgewunken werden, dann würde Deutschland seine Maßnahmen verschärfen und es käme zu einem enormen „Rückstau“ in Tirol, so Platters Befürchtung.

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