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Auch Deutscher unter Amok-Opfer

Texas-Massaker: 'Trump ist schuldig'

Schock, Trauer und Wut in den USA nach einem blutigen „Massaker-Wochenende“.

29 Menschen wurden von zwei Amokläufern in El Paso (Texas) und Dayton (Ohio) abgeschlachtet. Zwei Hass-Taten binnen 13 Stunden sind selbst dem betreffend Waffengewalt abgebrühten Amerika zu viel.

Und der Zorn trifft Donald Trump: Dem US-Präsidenten wird aufgrund seiner offenen Hetze gegen Migranten und rassistischen Tweets Mitverantwortung zugeschrieben – vor allem beim Massenmord in einem Walmart-Supermarkt in El Paso.

 

Video zum Thema: Nach Massaker: Trump fordert Todesstrafe
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Auch ein Deutscher unter den Opfern von El Paso

Killer Patrick Crusius (21) hatte in einem Manifest eine „Invasion von Latinos“ beklagt, viele Passagen erinnern an Trumps Hass-Rhetorik. Zuletzt wiegelte Trump die Massen bei einem Auftritt in Florida derart gegen Einwanderer auf, bis wer brüllte: „Knallt sie ab!“ Bei dem offenbar rassistisch motivierten Angriff im texanischen El Paso mit 22 Toten ist auch ein deutscher Staatsbürger ums Leben gekommen. Das erklärte der Polizeichef der Stadt, Greg Allen, am Montag (Ortszeit) vor Journalisten. Acht der Opfer seien Mexikaner gewesen, sagte er weiter.
 

Demokraten nehmen Trump jetzt voll ins Visier

Die Demokraten attackieren den US-Präsidenten hart. Trump sei schuld an der explosiven Stimmung: „Wir kennen seinen Sch…, er nennt Mexikaner Kriminelle und Vergewaltiger“, tobte der Demokrat Beto O’Rourke. Klar ist: In Trumps Amtszeit stieg die rechte Gewalt durch „White Supremacy“-Rassistengruppen, die offen mit Trump sympathisieren.

Trump fordert „Todesstrafe“ für Hassverbrechen

Am Montag ­reagierte Donald Trump. Die wichtigste Botschaft seiner TV-Ansprache – ganz im Sinne seiner Wähler: „Ich fordere die Todesstrafe für Hassverbrechen und Massenmord.“ Er habe sein Justizministerium angeordnet, ein Gesetz vorzubereiten. Trump bezeichnete beide Massenmorde als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ und forderte eine „zügige Vollstreckung von Todesurteilen“.

Überraschend: Nach der Ankündigung Trumps, es soll schärfere Waffengesetze geben, stiegen ausgerechnet Waffen-Aktien um bis zu 5 %.

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