US-Soldaten

Somalia

US-Angriff: Terrormiliz dementiert Tötungen

Laut einem Al-Shabaab-Sprecher sei die Opferzahl eine "absolute Lüge".

Die islamistische Terrormiliz Al-Shabaab hat die Tötung von 150 ihrer Kämpfer bei einem US-Drohnenangriff im Krisenstaat Somalia dementiert. Die Opferzahl sei eine "absolute Lüge", sagte ein Al-Shabaab-Sprecher dem der Miliz nahestehenden Sender Radio Andalus am Dienstag. Die Gruppe würde nie so viele Kämpfer an einem Ort versammeln, so der Sprecher.

Nach US-Medienberichten wurden in einem Trainingslager der sunnitischen Extremisten rund 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Mogadischu etwa 150 Extremisten getötet. Das Pentagon äußerte sich jedoch nicht sofort zur Zahl der Getöteten. An dem Angriff seien bemannte Flugzeuge und Drohnen beteiligt gewesen.

"Unmittelbare Bedrohung"
Von dem Terrorcamp sei nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums eine "unmittelbare Bedrohung" für US-Soldaten und Soldaten von Staaten der Afrikanischen Union ausgegangen, die gemeinsam im Zuge der Mission AMISOM in Mogadischu Dienst tun. Kämpfer aus dem Camp seien kurz davor gewesen, den Anschlag zu verüben.

Al-Shabaab kämpft seit Jahren für einen islamischen Staat am Horn von Afrika.



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