US-Wahl

Umfrage-Schock für Donald Trump

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Laut einer aktuellen Umfrage stehen die Chancen auf eine Rückkehr ins Weiße Haus schlecht. 

US-Präsident Joe Biden hat einer Umfrage zufolge seinen Vorsprung vor dem republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump vor der Wahl im November leicht ausgebaut. Laut der am Dienstag veröffentlichten Reuters/Ipsos-Erhebung würden 41 Prozent der Befragten für den Demokraten Biden stimmen und 37 Prozent für den Ex-Präsidenten Trump. Der Vorsprung von vier Prozentpunkten steht im Vergleich zu dem von einem Punkt bei der Umfrage im März.

Der Vorsprung entspricht aber auch der Fehlerquote. Allgemein wird nicht zuletzt wegen des vergleichsweise komplizierten Wahlverfahrens in den USA mit einem knappen Ausgang gerechnet.

Juristische Schlappe für Trump

Trump hat auch vor Gericht eine Schlappe erlitten. Ein New Yorker Berufungsgericht lehnte Trumps Antrag ab, seinen für den 15. April terminierten Strafprozess wegen Schweigegeldzahlungen an eine Porno-Darstellerin zu verschieben. Trump hatte mit dem Antrag versucht, den Fall aus Manhattan heraus zu verlegen und damit den Prozess zu verzögern.

Das Strafverfahren gegen Trump zu einer Schweigegeldzahlung an eine Porno-Darstellerin wird damit mitten im Wahlkampf ausgetragen. Damit dürfte das Geschworenengericht mit großer Sicherheit noch vor der Wahl Anfang November über Schuld oder Unschuld des Republikaners und Präsidentschaftsbewerbers entscheiden. Der 77-Jährige hat in dem Prozess wie in all seinen Gerichtsverfahren jede Schuld von sich gewiesen.

Die Anklage gegen Trump war von Geschworenen einer Grand Jury erhoben worden. Sie warfen ihm vor, vor der Wahl 2016 Geschäftsunterlagen im Zusammenhang mit einer Schweigegeldzahlung an den Pornostar Stormy Daniels gefälscht zu haben. Sein ehemaliger Anwalt Michael Cohen zahlte ihr demnach 130.000 Dollar für ihr Schweigen über eine sexuelle Begegnung mit Trump. Diese soll nach ihrer Darstellung 2006 stattgefunden haben. Trump hat bestritten, eine sexuelle Begegnung mit der Frau - mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford - gehabt zu haben. Er räumte jedoch ein, Cohen für dessen Zahlung an sie Geld zurückerstattet zu haben.

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