Vater rettet seine Kinder - dann stirbt er selbst

Furchtbares Strand-Drama

Vater rettet seine Kinder - dann stirbt er selbst

'Als er sah, dass es uns allen gut ging, konnte er loslassen und sterben.'

Im walisischen Barmotuh spielte sich ein fürchterliches Drama ab. Stuckateur Jonathan Stevens (36) wollte mit seinen vier Kindern (zwischen 4 und 12) einen Tag am Strand verbringen. Wie die „Sun“ berichtet, hörte der 36-Jährige die Schreie seiner beiden Kinder Lacey (12) und Jack (10), die von der Strömung erfasst wurden.
 
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Die 11-jährige Lauren schildert der „Sun“: „Jack klammerte sich an sein Board, aber es ging so schnell. Sie sind beide gute Schwimmer, aber sie gingen immer wieder unter. Jack war einmal sogar zehn Sekunden weg“.  
 

"Er lächelte uns ein letztes Mal an"

John zögerte keine Sekunde und schwamm seinen Kindern hinterher. Zuerst holte er Lacey aus dem Wasser, dann schwamm er weiter zu Jack, der inzwischen weiter abgetrieben wurde. „Er packte ihn, stieß auch ihn aus der Strömung. Ich glaube, es kostete ihn seine ganze Kraft, denn als nächstes verschwand er selbst unter dem Wasser“, so Lauren. 
 
Rettungsschwimmer eilten zur Hilfe und brachten den 36-Jährigen zurück. Die Hilfe kam aber offenbar zu spät: „Da öffnete er noch einmal seine Augen, sah zu mir Joshua, Lacey und Jack hinüber, die inzwischen wieder bei uns waren. Er lächelte uns an. Dann brach er zusammen – und öffnete seine Augen nie wieder.“ Johnathan starb wenig später im Krankenhaus. 

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