Nach zwei Tagen

Achtes Lawinenopfer in Kanada geborgen

Zwei Lawinen haben insgesamt elf Schneemobilfahrer verschüttet. Drei Männer konnten sich selbst befreien, für acht kam jede Hilfe zu spät.

Zwei Tage nach dem tragischen Lawinenunglück in Kanada ist das achte und letzte Opfer geborgen worden. Suchtrupps fanden die Leiche des 28-jährigen Mannes am Dienstag nach fieberhafter Suche in meterhohen Schneemassen etwa 300 Kilometer südwestlich des Wintersportorts Calgary.

Insgesamt waren am Sonntag elf Schneemobilfahrer von zwei nacheinander abgehenden Lawinen verschüttet worden. Drei der Männer konnten sich selbst befreien und wurden gerettet. Sieben Leichen wurden bereits am Montag geborgen, die Suche nach dem achten Mann mussten die Rettungskräfte wegen des schlechten Wetters zwischenzeitlich unterbrechen.

Bei den Verunglückten handelte es sich der Polizei zufolge um erfahrene Motorschlitten-Fahrer, die die notwendige Sicherheitsausrüstung dabei hatten. Die Männer - zwischen 20 und 40 Jahre alt - waren zum Teil schon seit der Schulzeit miteinander befreundet, mehrere von ihnen hatten kleine Kinder.

Foto: (c) AP



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