knut

Berliner Zoo

Frau sprang ins Eisbärengehege

Die geistig verwirrte Frau wurde von einem der Tiere angegriffen und in den Arm gebissen. Sie wurde ärztlich versorgt.

Im Berliner Zoo ist eine Frau von einem Eisbären angegriffen und verletzt worden. Die 32-Jährige war über einen Zaun und eine Mauer ins Gehege eingedrungen und in den Wassergraben gesprungen Dort wurde sie von dem Eisbären attackiert und mehrfach gebissen. Bei dem Angreifer handelte es sich nicht um den weltberühmten Knut, sondern einen der vier älteren Eisbären.

Die Frau wurde von Helfern aus dem Wassergraben gezogen und ins Krankenhaus eingeliefert. Wie schwer sie verletzt ist, ist noch nicht bekannt. Für den Eisbären hatte die Attacke zunächst keine Konsequenzen. Er durfte sich weiter frei in seinem Gehege bewegen.

Das Eisbären-Gehege ist mehrfach gesichert: durch einen Zaun, einen Streifen mit stacheligem Gebüsch und eine Mauer. Dahinter befindet sich der Wassergraben.

Nach Polizeiangaben stellte der Zoo Strafanzeige gegen die Frau, die Ermittlungen laufen. Dem Eisbären sei dagegen nichts anzulasten: "Die Frau ist leichtsinnigerweise da reingesprungen und muss logischerweise damit rechnen, dass erwachsene Eisbären so etwas tun."



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