Auto crasht in Pride-Teilnehmer

Tragische Szenen während LGBT-Parade

Hass-Attacke? Truck crasht in Pride-Teilnehmer - ein Toter

Der schreckliche Tod eines Teilnehmers einer Pride-Parade lässt viele Fragen offen.

In Wilton Manors (Florida, USA) ist es am frühen Samstagabend zu schrecklichen Szenen gekommen. Ein Pickup-Truck raste um ca. 19 Uhr Ortszeit in zwei Männer, die an der lokalen "Stonewall Pride Parade" teilnahmen, berichtet das örtliche Medium "local10.com". Eines der Opfer verstarb im Krankenhaus, der zweite Mann soll sich nicht mehr in kritischem Zustand befinden.

 

Unfall oder Attacke?

Noch sind viele Fragen ungeklärt: Vermutete man ursprünglich eine von Hass motivierte Attacke auf Mitglieder der LGBTQ-Community, so spricht nun einiges gegen diese Theorie: Denn nicht nur die beiden Opfer, sondern auch der vermeintliche Täter trug ein Shirt des "Fort Lauderdale Gay Men’s Chorus". Auch der Präsident des Chor-Vereins für schwule Männer bestätigte gegenüber Lokalmedien, dass es sich bei dem Fahrer um ein Mitglied der Organisation handelte. Dieser soll am Tatort laut Augenzeugen gesagt haben, dass es sich um einen Unfall handelte. 

War eine Abgeordnete das Ziel?

Aber: Direkt neben den Opfern befand sich die demokratische Kongressabgeordnete Debbie Wassermann Schulz, die auch an der Parade teilnahm. Kurz nach dem Crash verkündete Bürgermeister Dean Trantalis, es handle sich um eine "terroristische Attacke gegen die LGBT-Community", die "absichtlich, geplant und gegen eine bestimmte Person" gerichtet war. Er meinte außerdem, eine dritte Person sei verletzt worden.

Die Ermittlungen sind noch im Gange, auch das FBI hat sich eingeschalten. 



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