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Tödlicher Exzess

Sechs Tote nach Frostschutz-Gelage

In der eiskalten Region Russlands sind solche Vergiftungen keine Seltenheit.

Bei einem Saufgelage mit Frostschutzmittel sind sechs Arbeiter im äußersten Osten Russlands ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen überlebten den Alkoholexzess mit lebensgefährlichen Vergiftungserscheinungen, wie Medien am Donnerstag berichteten.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Verwaltungsbezirk Amur hatten sich die Männer in Ermangelung von Alkohol - wie in Russland nicht unüblich - mit Frostschutzmittel aus einem Lastwagen betrunken. Ein Arbeiter sei sofort an der gefährlichen Chemikalie gestorben, fünf weitere auf dem Weg ins Krankenhaus in dem Ort Werchnesejsk.

In der extrem kalten Region Russlands sind Vergiftungen mit Frostschutzmitteln keine Seltenheit, hieß es in der Amur-Lokalausgabe der Zeitung "Komsomolskaja Prawda". Die Flüssigkeit gilt als billiger Ersatz für Alkohol. Schon zwei Wodkagläser von dem gefährlichen Stoff könnten jedoch zum Tod führen, warnte das Boulevardblatt mit Blick auf den neuen Fall, der sich in der Nacht zu Mittwoch (Ortszeit) ereignet hatte. Die Männer wollten in der Region eine Brücke über den Fluss Pompatschi bauen.
 



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