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Superreicher läutet Weltraumtourismus ein

Wettrennen der Milliardäre: Branson ins All geflogen

Am heutigen Sonntag um etwa 16:30 startete Milliardär Richard Branson mit seiner Firma Virgin Galactic ins All. Die Physiker Werner Gruber und Norbert Frischauf kommentierten den Flug live auf oe24.TV.

Der britische Unternehmer Richard Branson erfüllte sich am heutigen Sonntag einen Kindheitstraum: Er startete mit seinem eigenen Raumschiff in den Weltraum - und kommt damit seinem Milliardärs-Kollegen Jeff Bezos um neun Tage zuvor. Branson will in der "VSS Unity" nach dem Start vom kommerziellen Weltraumbahnhof Spaceport America im US-Staat New Mexico eine Höhe von 80 Kilometern erreichen. Ziel der Unternehmung ist der Einstieg in das Geschäft mit dem Weltraumtourismus. Um kurz vor 16:40 Uhr österreichischer Zeit startete die Maschine gen Himmel und schraubte sich in die Höhe. Knapp eine Stunde später, gegen 17:40 Uhr, hatte die "VSS Unity" wieder Erdboden unter den Rädern.

Der Weltraum gehöre allen, so Branson. Für die Warteliste für einen "Virgin Galactic"-Flug ins All sollen sich 600 Menschen angemeldet haben. Der Preis: Bis zu eine Viertelmillion Dollar. Der Markt scheint jedoch vorhanden zu sein. Branchenexperten der Schweizer Großbank UBS rechnen damit, dass sich bis Ende des Jahrzehnts ein Markt von jährlich drei Milliarden Dollar entwickelt.

Branson wetteifert mit Amazon-Gründer Jeff Bezos und dem Chef des Elektroautobauers Tesla, Elon Musk, um den Einstieg ins Geschäft mit Weltraumtouristen. Am 20. Juli, neun Tage nach Branson, will dann Bezos ins All starten. 

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