Mordanschlag auf Putin verhindert

Geheimdienst

Mordanschlag auf Putin verhindert

Wladimir Putin ist offenbar einem Attentat entgangen. Der russische Geheimdienst konnte den Anschlag vereiteln. Ein Tadschicke wurde festgenommen.

Der russische Geheimdienst hat nach einem Zeitungsbericht ein Attentat auf Präsident Wladimir Putin vereitelt. Wie "Twoi Den" berichtete, nahmen Sicherheitskräfte am 2. März, dem Tag der russischen Präsidentschaftswahl, einen Tadschiken mit einem Scharfschützengewehr fest.

Die Zeitung nannte zwar keine Quellen, berichtete jedoch ausführlich über den Einsatz in einem Mietshaus in der Nähe des Roten Platzes nur wenige Stunden vor einer öffentlichen Rede Putins. Demnach erhielt der Inlandsgeheimdienst FSB von einem Informanten den Tipp, dass ein Attentat geplant sei und die mutmaßlichen Attentäter dazu ein Gebäude am anderen Moskwa-Ufer gemietet hätten. Bei dem 24-jährigen Tadschiken wurde demnach bei der Razzia am Morgen des 2. März ein "ganzes Arsenal an Schusswaffen" gefunden, darunter ein Scharfschützengewehr und ein Sturmgewehr vom Typ Kalaschnikow.

Rund drei Stunden später traten Putin und sein designierter Nachfolger, Wahlsieger Dmitri Medwedew, auf dem Roten Platz zur Siegesfeier vor tausende jubelnde Anhänger. Der FSB konnte auf Anfrage den Bericht zunächst nicht bestätigen. FSB-Chef Nikolaj Patruschew hatte jedoch vor wenigen Tagen ohne Angabe von Einzelheiten erklärt, dass die Sicherheitskräfte "Terrorattacken" während des Wahlkampfs und am Wahltag vereitelt hätten.

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