Chronologie

Physik-Nobelpreisträger seit 1996

Die Nobelpreisträger für Physik der vergangenen zehn Jahre und die Begründung.

1996
David M. Lee (USA)
Douglas R. Osheroff (USA)
Robert C. Richardson (USA)

Arbeiten im Bereich der Tieftemperaturphysik, die zur Entdeckung der Suprafluidität in Helium-3 geführt haben

1997
Steven Chu (USA)
William D. Phillips (USA)
Claude Cohen-Tannoudji (Frankreich)

Verfahren, Atome mit Laserlicht zu kühlen und dadurch einzufangen

1998
Horst L. Störmer (Deutschland)
Robert B. Laughlin (USA)
Daniel C. Tsui (USA)

Für die Entdeckung, dass Elektronen in starken Magnetfeldern eine so genannte Quantenflüssigkeit bilden können

1999
Gerardus 't Hooft (Niederlande)
Martinus J.G. Veltman (Niederlande)

Für entscheidende Beiträge zur Theorie der elektroschwachen Wechselwirkung in der Physik

2000
Herbert Kroemer (USA)
Zhores Alferow (Weißrussland)

Für die Entwicklung von Halbleiterheterostrukturen für Hochgeschwindigkeits- und Optoelektronik

Jack Kilby (USA)

Für seinen Teil bei der Entwicklung von integrierten Schaltkreisen, besser bekannt als Mikrochips

2001
Eric Cornell (USA)
Wolfgang Ketterle (Deutschland)
Carl Wieman (USA)

Für die Erzeugung der Bose-Einstein-Kondensation in verdünnten Gasen aus Alkaliatomen, und für frühe grundsätzliche Studien über die Eigenschaften der Kondensate

2002
Raymond Davis Jr. (USA)
Masatoshi Koshiba (Japan)

Für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, insbesondere für den Nachweis kosmischer Neutrinos

Riccardo Giacconi (USA)

Für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, die zur Entdeckung von kosmischen Röntgenquellen geführt haben

2003
Alexei A. Abrikosov (USA/Russland)
Vitaly L. Ginzburg (Russland)
Anthony J. Leggett (USA/Großbritannien)

Für entscheidende Arbeiten über die quantenphysikalischen Phänomene Supraleitung und Suprafluidität

2004
David J. Gross (USA)
H. David Politzer (USA)
Frank Wilczek (USA)

Für die Entdeckung der asymptotischen Freiheit in der Theorie der Starken Wechselwirkung

2005
Roy J. Glauber (USA)

Für seinen Beitrag zur quantenmechanischen Theorie der optischen Kohärenz

John L. Hall (USA)
Theodor W. Hänsch (D)

Für ihre Beiträge zur Entwicklung der auf Laser gegründeten Präzisionsspektroskopie, einschließlich der optischen Frequenzkammtechnik

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