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Johanna Mikl-Leitner

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Johanna Mikl-Leitner wurde 1964 in Hollabrunn geboren und ist amtierende Landeshauptfrau des Bundeslandes Niederösterreich. Sie gehört der ÖVP an.

Ihre politische Laufbahn:

  • 1999 – 2003: Abgeordnete zum Nationalrat
  • 2003 – 2011: Landesrätin für Soziales, EU-Regionalpolitik, Arbeit und Familie
  • 2011-2016: Bundesministerin für Inneres
  • 2016 – 2017: Landeshauptmann-Stellvertreterin
  • Seit 19. April 2017: Landeshauptfrau Niederösterreichs

Kritik

Im Rahmen der Flüchtlingskrise 2015 wurden Mikl-Leitner, die damals Innenministerin war, und den niederösterreichischen Landeshauptleuten grobe Versäumnisse im Zusammenhang mit dem Asyl-Erstaufnahmezentrum Traiskirchen vorgeworfen. Die Flüchtlinge würden sich selbst überlassen sowie es würde an der grundlegendsten Versorgung wie Lebensmitteln und Schlafstätten fehlen. Mikl-Leitner wurde daraufhin von von den SPÖ-Landesorganisationen Oberösterreich und Kärnten, dem Wiener Landtagspräsidenten Harry Kopietz, dem Traiskirchner Bürgermeister Andreas Babler, der Sozialistischen Jugend Österreichs, den Jungen Grünen, dem Verband Sozialistischer Studentinnen und Studenten Österreichs und Asyl in Not zum Rücktritt aufgefordert.

2002 veröffnete das Online-Medium zackzack.at Chat-Nachrichten Mikl-Leitners, in denen sie beim Kabinettschef des Innenministeriums Michael Kloibmüller ein Praktikum führ ihren Neffen zu erwirken versucht. In einer weiteren veröffentlichten Chat-Nachricht bezieht sie sich auf die SPÖ mit den Worten „Rote bleiben Gsindl“, wofür sie sich später entschuldigte.

Ausbildung und Persönliches

Mikl-Leitner besuchte das Realgymnasium und die Handelsakademie in Laa an der Thaya und schloss das Studium der Wirtschaftspädagogik an der Wirtschaftsuniversität Wien ab. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Töchter.
  

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