Facebook-Panne nach Anschlag in Pakistan

Sicherheits-Check

© Twitter / Screenshot

Facebook-Panne nach Anschlag in Pakistan

Nach dem verheerenden Selbstmord-Anschlag auf einen Kinderspielplatz in Lahore (Pakistan) sorgten merkwürdige Fragen für Verwirrung unter Facebook-Usern auf der ganzen Welt.

Zahlreiche Nutzer wurden gefragt, ob sie von der Terror-Attacke in Pakistan betroffen waren - auch wenn sich diese ganz woanders befunden hatten, etwa in Los Angeles oder London. "Geht es dir gut? Du scheinst dich in dem von die Explosion in Lahore, Pakistan betroffenen Gebiet zu befinden. Informiere deine Freunde, dass du in Sicherheit bist", erschien auf den Handys und Bildschirmen der User.

Es dürfte sich um eine Fehlfunktion des sogenannten "Security Checks" handeln. Dabei werden Nutzer, die sich in der Nähe einer Katastrophe aufgehalten hatten, gefragt, ob sie davon betroffen waren. Facebook entschuldigte sich inzwischen für den Fehler.

Bombe auf Spielplatz
Bei dem Selbstmordanschlag in Pakistan sind mindestens 70 Menschen getötet und mehr als 340 weitere teils schwer verletzt worden. Die Bombe explodierte in einem Park der Millionenstadt Lahore in der Nähe eines Kinderspielplatzes. Die pakistanische Taliban-Gruppe Jamaat ul-Ahrar bekannte sich zu der Bluttat und erklärte, Ziel seien Christen gewesen.

Die meisten Opfer waren Frauen und Kinder, weil sich der Attentäter in der Nähe eines Spielplatzes in die Luft gesprengt hatte. Lokale Medien sprachen von bis zu 29 toten Kindern. Der Täter brachte nach offiziellen Angaben etwa 20 Kilogramm Sprengstoff zur Detonation. Seine Sprengstoffweste sowie ein Rucksack hätten auch Schrauben enthalten, die den verheerenden Effekt der Explosion noch vergrößerten.

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