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LTE in Österreich am Vormarsch

Ausbau funktioniert

LTE in Österreich am Vormarsch

So schnell kann es gehen: LTE, auch als 4G bekannt, ist die sich am schnellsten entwickelnde Mobilfunktechnologie aller Zeiten. Laut der GSA (Global mobile Suppliers Association) wurden allein im letzten Jahr weltweit 96 neue 4G-Netze in Betrieb genommen. Neben dem mobilen Einsatz wird LTE in Österreich auch immer häufiger stationär genutzt. Entsprechende Router machen es möglich. Mitunter genügen aber auch schon ein USB-Dongle und ein Software-Update der bestehenden Hardware, um LTE daheim nutzen zu können.   

LTE-Abdeckung schon fast flächendeckend
Wie gefragt Mobilfunk in Österreich ist, zeigt sich unter anderem daran, dass das Datenvolumen im Endkundenbereich innerhalb von drei Jahren um 26 Prozent gestiegen ist. Gleichzeitig ging die Zahl der Festnetzanschlüsse um acht Prozent zurück. Somit basieren nunmehr rund 70 Prozent aller Breitbandanschlüsse auf Mobilfunk und nur noch 30 Prozent auf dem Festnetz. So verbrauchten die Österreicher 2014 bereits 181,71 Millionen GB mobiles Datenvolumen, nach 113,61 im Jahr 2013. Damit wir dennoch auch in Zukunft schnell mobil Surfen können, ist der Ausbau des schnellen LTE-Netzes ein absolutes Muss. Glücklicherweise kommen die heimischen Mobilfunkanbieter dabei zügig voran. A1, T-Mobile und „3“ stehen kurz vor der flächendeckenden Versorgung: A1 wird den LTE Rollout im ländlichen Bereich bis Ende 2015 abschließen. T-Mobie wird Ende 2015 bereits 9 von 10 Kunden mit LTE versorgen. „3“ will noch in diesem Sommer eine LTE-Netzabdeckung von 98% erreichen.

Alternative zu kabelgebundenen Breitbandanschluss
Während das leistungsfähige LTE anfangs vor allem als schnelle Datenautobahn für Nutzer von Smartphones und Tablets gesehen wurde, entwickelt sich LTE nun auch immer mehr zum nützlichen Breitbandzugang für alle diejenigen, deren Häuser und Wohnungen keinen kabelgebundenen Breitbandanschluss haben. Das betrifft vor allem Verbraucher in Österreich, die in abgelegenen Gegenden leben und arbeiten.

Mittlerweile gibt es verschiedene Anbieter für stationäre LTE-Router wie zum Beispiel T-Mobile Austria mit der Home Net Box oder die multifunktionalen LTE-FritzBox-Varianten von AVM. Wer häufig ins Internet geht und große Datenvolumen nutzt, für den sind solche Produkte ideal. Auch portable Breitbandrouter – so genannte MIFIs – mit integriertem 3G/4G-Modem gibt es.

USB-Dongle und Update: Die preiswerte Alternative zum LTE-Router
Ein dedizierter LTE Router ist die beste, aber nicht die günstigste Option, das schnelle LTE als Breitbandanschluss zu nutzen. Wer heute schon einen modernen Router besitzt, sollte sich zunächst beim Anbieter informieren, ob an diesem Router nicht auch ein 4G-Surfstick bzw. USB-Modem-Dongle betrieben werden kann. Viele Router besitzen einen oder mehrere USB-Hosts, um vornehmlich Speichermedien und Drucker ins Heimnetzwerk zu integrieren. An diese USB-Hosts   lassen sich aber auch UMTS- oder LTE-Modems anstecken. Wer bereits heute ein 3G-Modem an seinem Router nutzt, der benötigt häufig nur ein Firmware-Update, um auch 4G-Modems nutzen zu können. Für LTE-Modems immer sinnvoll ist ein USB 3.0-Anschluss, damit die hohe LTE-Datenrate auch tatsächlich genutzt werden kann.  Leistungsfähige 4G-Dongles sind bereits ab 60 Euro zu haben – und somit eine günstige Alternative zu einer Neuanschaffung.

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