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So machen Sie Online-Schnäppchen

Preistricks umgehen

So machen Sie Online-Schnäppchen

Online-Shopping boomt in Österreich. In der Vorweihnachtszeit nehmen die Internet-Verkäufe besonders stark zu. Doch wer dabei auch wirklich Schnäppchen machen will, sollte einige Regeln beachten. Denn viele Online-Shops wenden gewiefte Tricks an, um möglichst viel Gewinn zu machen. Nun warnt sogar die Arbeiterkammer (AK) anlässlich einer aktuellen Studie vor solchen Preistricks im Internet. "Preise für ein und dasselbe Produkt ändern sich zunehmend häufiger, mitunter mehrmals am Tag", kritisiert AK-Konsumentenschützerin Daniela Zimmer am Mittwoch in einer Aussendung. Wann und wie oft jemand auf einer Website ist kann den Preis ebenso lenken wie Tageszeit, Wetter, verwendetes Gerät (iOS oder Windows), Ort oder Vertriebskanal.

Cookies regelmäßig löschen
Manche Online-Shops halten die Häufigkeit der Seitenaufrufe fest. Die Software registriert wiederholtes Interesse und erhöht automatisch den Preis und damit den Kaufdruck, warnt Zimmer. Daher rät die Arbeiterkammer, Angebote auch von zwei unterschiedlichen Geräten aus aufzurufen und regelmäßig Cookies und Surfverläufe zu löschen. Denn beim Aufrufen von Webseiten im Internet werden gewisse Textinformationen (sogenannte Cookies) im Browser abgespeichert. Sofern der Nutzer im Voraus keine individuellen Einstellungen vorgenommen hat, geschieht das automatisch.

Flexibel  sein
Laut AK lohnt es sich zudem, unterschiedliche Portale auch mit unterschiedlichen Geräten zu unterschiedlichen Tageszeiten abzurufen. Gerade Preise im Elektronikbereich können sich mehrmals täglich oder etwa abhängig vom Wochentag ändern. Wenn ein Elektronikprodukt preislich deutlich über den Erwartungen liegt, kann sich also Flexibilität und Abwarten auszahlen. Umgekehrt sollte man bedenken, dass günstige Angebote kurze Zeit später verschwunden sein können.

Vergleichsportale nutzen
Bei Preisvergleichsportalen können Preise unterschiedlicher Shops miteinander verglichen und im Laufe der Zeit beobachtet werden.

Auch Wetter und Geräte spielen eine Rolle
Eine Mitfahrgelegenheit bei Uber könne bei Regen achtmal so viel kosten wie bei Sonnenschein, nennt die AK als Beispiel. Das US-amerikanische Reiseunternehmen Orbitz habe sich dazu bekannt, Apple-Nutzern hochpreisigere Hotelzimmer anzubieten. Als Grund nannte die Firma, dass diese laut internen Statistiken eine höhere Zahlungsbereitschaft aufweisen als Windows-Nutzer.

>>>Nachlesen: Tipps für sicheres Online-Shopping

>>>Nachlesen: Online-Shopping boomt in Österreich

Externer Link
Hier geht es zur AK-Preistrick-Studie

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