Weißes iPhone 4: Teenager sahnt ab

Goldgrube

© Screenshot: whiteiphone4now.com

Weißes iPhone 4: Teenager sahnt ab

Was Apple scheinbar nicht auf die Reihe bekommt, ist einem amerikanischen Teenager  gelungen: Er bietet nämlich weiße iPhone 4-Hüllen an. Wie berichtet, hat Apple bei der Herstellung der heißbegehrten weißen Modelle große Probleme. Der offizielle Verkaufsstart wurde mittlerweile auf März 2011 verschoben.

Baukasten
Der 17-jährige Fei Lam bietet auf seiner Webseite "www.whiteiphone4now.com" ein Set an, mit dem sich Besitzer eines schwarzen iPhone 4 ihr Gerät mit geringem Aufwand "umfärben" können. Der 279 Dollar (rund 200 Euro) teure Baukasten enthält eine Platte für die Vorder- und die Rückseite. Des Weiteren ist auch der "Home-Button" mit dabei. Wer nur die Vorderseite (inkl. Button) will, muss 169 Dollar bezahlen, das Modul für die Rückseite kostet einzeln 135 Dollar.

Original-Zulieferer
Ein weiteres nettes Detail ist die Tatsache, dass Lam die Teile vom offiziellen Apple-Lieferanten Foxconn (dort werden die iPhone 4 gebaut) bekommt. Daraus ergibt sich laut dem findigen Anbieter auch der hohe Preis seines Sets, denn die Einfuhr und Beschaffung der Teile sei äußerst kostspielig. Dennoch hat der Junge bereits über 500 Komplett-Sets verkauft - noch zum ursprünglichen Preis von 295 Dollar pro Set. Somit erwirtschaftete er laut eigenen Angaben bereits 147.500 Dollar. Seine Kosten müssen von der Summe natürlich noch abgezogen werden.

Hehlerei Vorwürfe
Mit seinem Erlös möchte sich Lam eigentlich sein Studium finanzieren, doch nun könnten ernsthafte Probleme auf ihn zukommen. In einem aktuellen Interview im "Observer" erzählte der Anwalt (Andrew Jaffe) des 17-Jährigen nun, dass Lam ein E-Mail von einem privaten Ermittler erhalten habe. In diesem wurde der Junge beschuldigt, mit gestohlener Ware zu handeln. Nun glaubt Lam, dass ihn Apple mit dieser Aktion dazu bringen will, den Vertrieb seines Sets einzustellen.

Klagt jetzt Apple?
Da Lam die Covers aber kauft, könnten sich die Anschuldigungen schnell in Luft auflösen. Für Foxconn könnte es jedoch eng werden, denn es darf mit großer Wahrscheinlichkeit bezweifelt werden, dass das Unternehmen original Apple-Teile an Dritte weiterverkaufen darf. Nun wartet die ganze Welt gespannt auf die Reaktion von Apple. Anscheinend will der iPhone-Hersteller Lams Anwalt in Kürze kontaktieren. Auch rechtliche Schritte gegen Foxconn stehen im Raum.

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