08. Februar 2010 12:43
Erst sitzt er im Rollstuhl. Dann galoppiert er durch Feld und Flur – auf
vier Beinen: Ex-Bond Pierce Brosnan hat die ungewöhnlichste Rolle seines
Lebens hinter sich. In Percy Jackson – Diebe im Olymp (ab
Freitag, 12.2., im Kino) spielt er einen gelähmten Mann, der zum Fabelwesen
mutiert. Halb Mensch, halb Pferd. Brosnan ist Chiron, der Kentaur, ein
Halbbruder von Göttervater Zeus.
Götter
Die antiken Götter kommen zu Besuch in die Welt von
heute – das ist der Plot der Percy Jackson-Jugendbuchbestseller. Regie-Star
Chris Columbus (Kevin – Allein zu Haus, Harry Potter I & II)
bringt die Storys nun auf die Leinwand.
Fortsetzung könnte
schon bald folgen
In Diebe im
Olymp erfährt Titelheld Percy Jackson (Logan Lerman), dass der
Meeresgott Poseidon sein wahrer Vater und er somit ein Halbgott ist. Dann
beginnt eine Kinojagd voll Spannung, Witz und tollen Effekten: Ein zürnender
Zeus verdächtigt den Teenager, ihm seinen Blitz gestohlen zu haben. Auf der
Suche nach dem wahren Dieb begegnet Percy unter anderem Medusa mit den
Schlangenhaaren; hinreißend gefährlich gespielt von Uma Thurman.
Lob
Pierce Brosnans Chiron steht Percy als Ratgeber zur Seite.
„Mein Sohn erklärte, dies sei der beste Film, den ich je gedreht habe“, sagt
der Ex-Bond zu ÖSTERREICH. „Also bin ich ein glücklicher Mann.“ Beim Dreh
war ihm freilich nicht immer wohl zumute: „In den Kentauren-Szenen musste
ich auf dem Set blaue Strumpfhosen tragen. Es braucht Mut, um in dem Outfit
vor ein junges Ensemble zu treten“
Fazit
Brosnans Fazit lautet dennoch: „Ich bin stolz, bei diesem
Projekt dabei zu sein.“ Vielleicht geht es schon bald weiter. Regisseur
Columbus: „Sollten wir mit Diebe im Olymp Erfolg haben, so würde ich
wahnsinnig gern bald eine Fortsetzung drehen.“