Eichinger: Vom Autorenfilm zum Blockbuster

Kampusch-Verfilmung

Eichinger: Vom Autorenfilm zum Blockbuster

Der deutsche Produzent Bernd Eichinger (61), der sich die Filmrechte über den Entführungsfall Kampusch gesichert hat, ist in praktisch allen Kino-Sparten zu Hause. In den 1970er Jahren produzierte er Autorenfilme von Regisseuren wie Wim Wenders ("Falsche Bewegung") oder Alexander Kluge ("Der starke Ferdinand"), später gab es kaum eine deutsche Groß-Produktion, für die er nicht verantwortlich zeichnete. Darüber hinaus war er mit Filmen wie "Die unendliche Geschichte", "Der Name der Rose", "Das Geisterhaus" oder "Das Parfum" auch international höchst erfolgreich.

Den ersten großen Erfolg feierte Eichinger mit der Verfilmung von "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" (Regie: Uli Edel). Es folgten vorwiegend deutsche Produktionen wie "Werner - Beinhart !", "Manta, Manta", "Der bewegte Mann", "Das Superweib", "Nirgendwo in Afrika", "Der Untergang" oder "Der Baader Meinhof Komplex" sowie internationale Arbeiten wie "Der Zementgarten", "Fräulein Smillas Gespür für Schnee", "Resident Evil" oder "Fantastic Four". Zuletzt kam sein Film über den deutschen Rapper Bushido, "Zeiten ändern dich", in die Kinos.

Eichinger führte auch selbst Regie, etwa bei Filmen wie "Das Mädchen Rosemarie" und "Der große Bagarozy", oder schrieb Drehbücher ("Untergang", "Das Parfum", "Der Baader Meinhof Komplex", u.a.). Im Alter von 30 Jahren übernahm er 1979 die damals finanziell angeschlagene Verleihfirma Constantin Film und sanierte sie innerhalb weniger Jahre. Erst 2006 gab er seine Anteile ab.

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