15. Juli 2009 10:27
Das Tauziehen um die drei Kinder von Popstar Michael Jackson ist offenbar
noch nicht beendet. Am Dienstag teilte der Anwalt von Jacksons Ex-Frau
Debbie Rowe dem US-Sender CNN mit, es sei noch keine Entscheidung gefallen.
Einen Bericht der "New York Post", Rowe habe ihre Rechte an den beiden
älteren Kindern Prince (12) und Paris (11) für rund vier Millionen Dollar
(2,9 Millionen Euro) an Jacksons Mutter Katherine "verkauft", ist nach den
Worten von Rowes Anwalt Eric George "total falsch". Die Zeitung hatte sich
auf einen Vertrauten der Familie berufen.
Verhandlungen halten an
Beide Seiten verhandelten miteinander, um
das Problem "privat und freundschaftlich" zu lösen, teilte ein Anwalt der
Jackson-Familie in der vergangenen Woche mit. In Presseberichten hieß es,
Katherine Jackson (79) und Debbie Rowe (50) stünden kurz vor einer Einigung.
Demnach soll die Großmutter die drei Kinder großziehen und Rowe, die Mutter
der beiden älteren Kinder, könne die Kinder regelmäßig sehen. Eine
gerichtliche Anhörung zur Entscheidung über das dauerhafte Sorgerecht für
die Kinder war auf Wunsch der beiden Frauen vom 13. auf den 20. Juli verlegt
worden.
Seit Jacksons Tod am 25. Juni sind die drei Kinder Prince (12), Paris (11)
und Blanket (7) in der Obhut ihrer Großmutter. Rowe hat nach Angaben ihres
Anwalts noch keine letzte Entscheidung über die Sorgerechtsangelegenheit
getroffen. Über die Mutter des jüngsten Kindes ist nichts bekannt.
Testament
In seinem Testament gibt Jackson seiner Mutter
Katherine das Sorgerecht für die Kinder. Als mögliche Ziehmutter benannte er
auch die US-Sängerin Diana Ross (65), mit der er gut befreundet war. Rowe
wird in dem Testament vom 7. Juli 2002 nicht bedacht.