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Die lustigen Witwen vom Wörthersee

Haider & Flick

© APA/Montage

Die lustigen Witwen vom Wörthersee

Leben danach. Sie scherzen und strahlen, dass Kärntens Sonne gar nicht heller als die beiden Damen scheinen könnte. Milliardärswitwe Ingrid Flick (48) und Landeshauptmanns-Witwe Claudia Haider (53) sorgen dieses Jahr am Wörthersee für Aufsehen. Zwei Frauen, die beide ein schweres Schicksal zu verarbeitet hatten, haben den Weg zurück ins Leben gefunden.

Bei der legendären Hutparty im Juni im Haus von Angelika Spiehs – das Society-Kick-off für Wörthersee-Ladies – trafen beide erstmals öffentlich aufeinander, umarmten sich und lachten wie Teenager. „Einfach tolle Frauen – Hut ab!“, freute sich Spiehs.

Keine Frage, die See-Society ist begeistert und beeindruckt zugleich. „Der Ingrid geht es wieder gut“, freut sich Regie-Star Otto Retzer, der mit Frau Shirley zum engsten Freundeskreis zählt. „Sie ist gut drauf“, attestiert auch Wörthersee-Zampano Rainer Husar, der Flick seit 30 Jahren kennt.

Kraft durch neue Liebe
Zwei Jahren zog sich Ingrid Flick in ihre Wörthersee-Luxusvilla mit ihren Zwillingen Viktoria und Karl (9) zurück, um um ihren Mann zu trauern. Jetzt wagt sie sich wieder hinaus ins Leben – und auf öffentliche Events. Die ehemals scheue Milliardärswitwe zwinkert heute keck in die Kameras. „Ich habe tolle Menschen um mich. Da kann man nur glücklich sein“, antwortet sie auf die Frage, woher sie ihre neue Lebensfreude nimmt.

Nicht schuldlos am Glück, das der zweifach strahlenden Mutter derzeit anzusehen ist: Dr. Michael Scheer (51), Top-Zahnarzt aus Kalifornien, den Flick im März beim Frankfurter Opernball der Öffentlichkeit präsentierte. „Er tut Ingrid sehr gut“, weiß auch Otto Retzer.

Kraft durch Trauerarbeit
Für eine neue Liebe ist Claudia Haider freilich noch lange nicht offen, starb ihr geliebter Ehemann Jörg Haider doch erst vor neun Monaten. Trotz schmerzhafter Trauer begrüßt sie stellvertretend für den einstigen Strahlemann Kärntens die Gäste am Wörthersee und beweist selbst gegenüber Society-Schreck Dominic Heinzl Humor. „Sie sind ja ein fescher Mann“, scherzt sie augenzwinkernd vor laufender ATV-Kamera.

Kraft tankt Claudia Haider aber im Stillen, abseits des gesellschaftlichen Bussi-Bussi-Rummels. „In der Familie betreiben wir intensive Trauerarbeit. Mit meinen Töchtern Cornelia und Ulrike setze ich mich zusammen. Wir reden über Jörg und beten für ihn.“ Allen Grund zur Freude hat die studierte Waldpädagogin im August: Tochter Cornelia (28) bekommt dann ihr erstes Baby, Oma Claudia ihren ersten Enkel.

Eines verbindet die zwei so unterschiedlichen Frauen: Sie haben sich entschlossen, ihr Leben – trotz größten Verlustes – wieder in die Hand zu nehmen und das Lachen nicht zu verlernen.

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