Maulkorb: Schmeisst Bohlen jetzt hin?

DSDS-Ausstieg

Maulkorb: Schmeisst Bohlen jetzt hin?

"Das ist Darmverschluss – und das ist scheiße", mit solche Sprüchen beleidigte Dieter Bohlen bislang die Kandidaten von Deutschland sucht den Superstar. Die Folge waren nicht nur hohe Einschaltquoten, sondern auch verzweifelte Jugendliche, die seine harte Kritik kaum verkraften konnten. Daher werden dem umstrittenen Juror jetzt klare Grenzen gesetzt: Vergleiche mit Tieren ("Das ist Darmverschluss – und das ist scheiße") oder Fäkalsprache ("Du singst, als wenn du ’ne Klobürste im A... hättest") sind ab sofort verboten. Auch Aussehen und Schwächen der selbsternannten Talente darf er nicht mehr in den Dreck ziehen.

Vier Punkte
Die vier Punkte, die die von den Medienwächtern der deutschen FSF (Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen) aufgestellt wurde, gehen Bohlen gewaltig gegen den Strich. "Das ist doch realitätsfremd. Bereits vor 20 Jahren sagte Schimanski im Tatort 70-mal Sch... und ich soll heute keine Fäkalsprache benutzen dürfen?", empört er sich laut der Bild Zeitung über das Stänker-Verbot. Für ihn ist klar – Bohlen bleibt Bohlen.

Schmeißt er hin?
Dieter Bohlen will nicht nachgeben. Er kündigt seinen Ausstieg aus DSDS an, wenn er seine Meinung nicht mehr ungeschönt kundtun darf: "Wenn ich die Wahrheit nicht mehr sagen darf, dann macht DSDS keinen Sinn mehr. Dann mache ich lieber ’ne Show im Internet."

Kann Deutschland sucht den Superstar ohne die gruselig-kultigen Sprüche von Dieter Bohlen überleben?

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