Fotograf über Jacko

© AP

"Er war toller Vater mit Drogenproblem"

2002 engagierte Michael Jackson Ian Barkley: Mehrere Jahre begleitete der Fotograf den King of Pop, der am 25. Juni überraschend verstarb. E! News schilderte er die Zeit, die er mit dem Superstar verbringen durfte. Er erlebte Jacko hautnah und lernte ihn gut kennen.

Liebender Vater
Jackson war ein guter Vater, erzählt Barkley: "Seine Kinder lieben ihren Vater sehr und er war ihnen gegenüber sehr beschützend." Wenn die Familie in ein Hotelzimmer eincheckte, wurde immer sicher gestellt, dass es auch kindersicher ist. Alle Stellen, an denen Prince Michael, Paris und Blanket sich verletzen könnten, wurden mit Klebeband abgedeckt. Auch auf die Ernährung der Kids wurde streng geachtet. "Manche fanden das merkwürdig, aber unter den Umständen, war es verständliche", meint der Fotograf.

Drogenproblem
Michael Jackson hatte zwei Seiten, beschreibt Ian Barkley. "Wenn er nicht auf Pillen war, war er geistig sehr solide, war sehr geschäftsorientiert, sehr klug, aber wenn er auf Drogen war, machte er einige sehr seltsame Dinge", erzählt er weiter. Es sei gewesen, als ob man eine Münze werfe. "An manchen Tagen erschien Michael zu einer Veranstaltung und wir konnten es erkennen, weil er dieses kichernde, lachende Gesicht hatte."

Welche Medikamente Michael Jackson einnahm, weiß Barkley nicht: "Aber ich weiß, da gab es Mischungen." Er behauptet, Jackson sei die Hälfte der Zeit unter Medikamenteneinfluss gestanden. "Er hatte definitiv ein Problem."

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