06. November 2009 09:16
© Johannes Kernmayer/ÖSTERREICH
Einzig die Frage nach ihren Baby-Plänen brachte Mirna Jukic ("Hat jemand
bitte ein Glas Wasser...?") ein wenig ins Wanken: Sie musste sich kurz
hinsetzen. Sonst überstrahlte die schöne Schwimmerin alle. Denn es war IHR
Abend. Zum dritten (!) Mal nach 2002 und 2008 wurde die 23-Jährige im Rahmen
der Galanacht
des Sports in der Eventpyramide Vösendorf als Sportlerin des Jahres
geehrt. Und
ihre neue Liebe, Tennis-Ass Jürgen Melzer (28), wich ihr nicht von der Seite.
Noch vor wenigen Tagen hatte die WM-Bronzemedaillengewinnerin von Rom ihren
Jürgen bei dessen Turnier-Sieg in der Wiener Stadthalle angefeuert. Diesmal
aber überließ er ihr stolz und mit funkelnden Augen das Rampenlicht.
Mit ÖSTERREICH sprach Mirna Jukic über ihre neue Liebe, die Zukunft und
ihren Liebesurlaub.
ÖSTERREICH: Mirna, vor wenigen Tagen waren Sie an Jürgens Seite, als
er bei der BA-Trophy siegte. Diesmal unterstützte er Sie bei Ihrem Triumph.
Wie gehen Sie mit dem Erfolg des anderen um?
Mirna Jukic:
Es ist ein sehr schönes Gefühl und auch wichtig für mich. Wir unterstützen
uns immer gegenseitig. Wir schätzen und respektieren die Erfolge des
anderen. Das bedeutet mir sehr viel.
ÖSTERREICH: Was hat er Ihnen, kurz bevor Sie den Preis
entgegengenommen haben, noch zugeflüstert?
Jukic:
(lacht) Er hat mir gesagt, dass er sicher war, dass ich gewinnen werde. Ich
meinte nur: 'Stimmt nicht, ich werde bestimmt Zweite.' Er hat sich dann sehr
gefreut, dass er doch recht behalten hat.
ÖSTERREICH: Mit Ihren Fähigkeiten als Mentaltrainerin schaffen Sie es
sicher, dass Jürgen auch nächstes Jahr auf der Bühne stehen wird.
Jukic:
(lacht) Wir werden sehen. Ich unterstütze ihn natürlich, wo ich nur
kann, aber am Ende steht er am Platz und muss spielen.
ÖSTERREICH: Jürgen hat bereits von Urlaubsplänen gesprochen. Wissen
Sie schon, wo es hingehen wird?
Jukic: Das ist leider
nicht so easy, vielleicht lege ich noch ein Trainingslager ein. Außerdem
gibt es für mich auf der Uni viel zu tun. Es geht aber Stück für Stück
voran. Ich habe noch viele Verpflichtungen und er hat frei. Ich habe noch
viel vor und auch viel zu tun.