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Drama um Aiderbichl-Show

Erstmals ohne Aufhauser

Drama um Aiderbichl-Show

Es ist mittlerweile die 13. Sendung und sie wurde wieder von der Salzburger Mucky Degn für den ORF produziert. „Es ist schwer ohne Michael“, sagte Aiderbichl-Geschäftsführer Dieter Ehrengruber während den Dreharbeiten zu ÖSTERREICH. Er hat neben Marc Pircher und Francine Jordi nun den Moderatoren-Part von Michael Aufhauser übernommen.

Kein ORF-Sendeplatz mehr am 24. Dezember
Ursprünglich lief die Show unter dem Titel Weihnachten auf Gut Aiderbichl, wurde prominent am 24. Dezember im Hauptabendprogramm ausgestrahlt, lockte in Österreich, der Schweiz und Deutschland ein Millionenpublikum vor die Bildschirme. Doch bereits im Vorjahr wurde die Show wie auch ­heuer auf den 5. Dezember verlegt, nachdem sogar Gerüchte um die Einstellung der beliebten Show kursierten.

Stars
Diesmal unter anderem mit dabei: Semino Rossi, die Hermes House Band, Tom Gaebel oder Die Edlseer. Und es sind wieder viele Tiergeschichten dabei, die zu Tränen rühren werden.

Ehrengruber: „Michael Aufhauser und ich werden uns, auch wenn er leider nichts sehen kann, die Sendung zuhause gemeinsam anschauen. Er freut sich schon riesig darauf und geht gefasst damit um, dass er nicht dabei sein konnte.“ Und es ist sicher, dass in der Sendung alle Aufhauser das Allerbeste wünschen werden.

Aufhauser: Sein Kampf zurück ins Leben
Es passierte im Mai: Workaholic Michael Aufhauser erlitt einen Aorta-Einriss, schwebte in Lebensgefahr. Eine Notoperation rettete ihm das Leben und die Ärzte sagten später: „Er hatte eine Überlebenschance von fünf Prozent.“ Wochenlang lag der Aiderbichl-Chef auf der ­Intensivstation im Koma, dann folgte ein monatelanger Reha-Aufenthalt in einer Münchener Klinik.

"Ich danke Gott, dass ich noch am Leben bin"
Anfang November kehrte Aufhauser nach Salzburg zurück, wird in seiner Villa im Nobelviertel Aigen rund um die Uhr ­betreut. „Ich bin froh, dass ich noch lebe“, sagt er. Er tut sich schwer beim Reden, muss erst langsam und mühevoll wieder sprechen lernen. Aufhauser war Kettenraucher: „Ich rühre nie mehr eine Zigarette an“, sagt er. Doch die Genesung schreitet nur langsam voran, erlitt Aufhauser in Folge leider auch mehrere Schlaganfälle.

Kann nicht sehen.
„Einer traf das Sehzentrum, er kann leider nicht sehen“, sagt Aiderbichl-Geschäftsführer Dieter Ehrengruber, der sich ebenso rührend um ihn kümmert. „Doch er kann schon sitzen, essen und trinken“, so Ehrengruber über die langsamen Fortschritte. Aufhauser selbst meint: „Ich kämpfe mich zurück ins Leben und ich hoffe, dass ich keine Belastung bin. Aber so wie es ist, ist es ganz okay.“ Auch die notwendigen Therapien macht er tapfer mit: „Und dass mir, als völligen Nichtsportler.“ Dazu Ehrengruber: „Für zwei Stunden ist Energie da, dann ist wieder absolute Ruhe angesagt.“

Seine geliebten Hunde laufen um ihn herum
„Ich bin glücklich, dass ich wieder zu Hause bin“, so Aufhauser. Seine geliebten Hunde, zwölf an der Zahl, laufen um ihn herum: „Ich wünschte, ich könnte sie schon mehr streicheln.“



 

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