Lauda:

Großes Kino

Lauda: "Mein
 Film ist
 einzigartig"

1. August 1976, es regnet in Strömen. Kurz vor dem Formel-1-Start am Nürburgring hatte Niki Lauda noch versucht, seine Kollegen zu einer Absage des Rennens zu bewegen. Vergeblich. Die Fahrer starten – es kommt zur Katastrophe. Mit 220 km/h kracht Laudas Ferrari in die Leitplanke, fängt Feuer. Fünf Tage kämpft er im Spital ums Überleben …

Hier ist der Film-Trailer:

Video zum Thema Rush - Erster Trailer zur Niki Lauda-Verfilmung

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Heute: Film-Gala in London mit Niki Lauda
Schon seit Monaten fiebern Formel-1- und Kino-Fans diesem Tag entgegen: Am 3. Oktober wird Ron Howards Rush – Alles für den Sieg, der Film über das Leben von Niki Lauda, in den Kinos starten. Heute ist im Beisein Niki Laudas große Rush-Gala in London. ÖSTERREICH sah den Film vorab:

Das Duell: Niki Lauda gegen James Hunt
Der 122-Minuten-Streifen startet 1976. Zu sehen: Lauda und sein Erzrivale James Hunt in ihren Boliden. Sie sind es, die die Saison dominieren wie keine anderen – und sich bis aufs Blut bekämpfen. Hunt (gespielt vom Australier Chris Hemsworth) ist der Lebemann. Er feiert wilde Partys, hat ständig neue Frauen, trinkt und kifft. Lauda (Daniel Brühl) dagegen ist ein Hackler. Lauda nennt Hunt ein „Arschloch“, Hunt Lauda eine „Ratte“. Und doch verbindet sie eines: die Gefahr.

Die Angst: Beide sehen dem Tod ins Gesicht
Denn sowohl Lauda als auch Hunt sind nur so schnell, weil sie keine Angst haben. „Bei jedem Rennen sehen wir dem Tod ins Gesicht“, sagt Niki im Film.
 

Die Katastrophe: Lauda rast mit 220 in Leitplanke
Mit 220 km/h rast Laudas Ferrari in die Leitplanke. Der Bolide brennt. Das ist der „Höhepunkt“ des Lauda-Films Rush. Minutenlang sehen wir das Desaster und die unmittelbaren Folgen. Fünf Tage kämpft Lauda im Spital ums nackte Überleben.

Der Wille: Lauda kämpft
Nach seinem beinahe tödlichen Unfall sieht Lauda im TV Hunt beim Siegen zu. Er beschließt, dem Konkurrenten den WM-Titel nicht so einfach so zu überlassen. Lauda kämpft sich ins Leben zurück. Sitzt 42 Tage nach dem Crash hinterm Steuer …

 

»Leider ist James Hunt nicht dabei«

ÖSTERREICH: Was wird uns heute bei der „Rush“-Weltpremiere in London erwarten?
Niki Lauda: Das wird ein Riesen-Ding am Leicester Square mit 1.400 geladenen Gästen, den Schauspielern und allen wichtigen Leuten. Sogar Formel-1-Autos sollen dort herumfahren.

ÖSTERREICH: Und Sie stehen im Mittelpunkt …
Lauda:
Es wird sich nicht vermeiden lassen, dass ich über den Red Carpet gehe. Die Birgit und der Lukas (Ehefrau und Sohn, d. Red.) werden mich begleiten. Ich hab’ mir extra einen Anzug anfertigen lassen. Aber am liebsten würde ich mich im Kino in die letzte Reihe setzen und beobachten, wie den Menschen der Film gefällt, ob es danach Applaus gibt. Ob sie murren und so weiter. Die wahren Helden sind aber die Schauspieler. Mein Beitrag war nur, dass ich im Jahr 1976 verunglückt bin und die Weltmeisterschaft um einen Punkt verpasst habe.

ÖSTERREICH: Wie gefällt Ihnen der Film?
Lauda:
Ich bin verblüfft, wie authentisch ich von Daniel Brühl dargestellt wurde. Da passt jedes Detail. Der Film ist einzigartig, weil er von den besten Leuten gemacht wurde. Deshalb mache ich mir keine Sorgen. Die Krönung für mich wäre, wenn ich mit James Hunt zur Premiere gehen könnte, der hätte eine Riesenfreude und sicher gern ein paar Bier mit mir hinuntergekippt. Aber leider hat er 1993 einen Herzinfarkt erlitten.

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