Lauda über Unfall seines Sohnes Lukas

"Frühstück bei mir"

Lauda über Unfall seines Sohnes Lukas

Man könnte glauben, dass Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda nach den Weltmeistertiteln für sein Formel-1-Team und seinen Topfahrer Lewis Hamilton ein perfektes Jahr erlebt hat. Doch erstmals sprach Österreichs Formel-1-Legende am Sonntag in der Ö3-Radiosendung "Frühstück bei mir" über den schweren Motorradunfall seines Sohnes Lukas im heurigen Sommer.

Horror-Unfall

"Lukas wurde von einem Engländer gerammt, der in die falsche Richtung geschaut hat, als er aus einer Straße hinausgebogen ist. Er ist dann mit einem irren Karacho über das Auto geflogen", berichtete Lauda. Seine Ex-Frau Marlene habe ihn damals über den schweren Unfall informiert. "Es war von schwer verletzt bis tot die Rede. Nach fünf Stunden habe ich dann endlich den behandelnden Arzt herausgefunden und erreicht", schilderte Lauda die dramatischen Stunden, in denen er um das Leben seines ältesten Sohnes fürchtete.

Für den 35-Jährigen sah es zunächst gar nicht gut aus, wie sein Vater erklärte: "Die linke Hand hat sich durch den Anprall gedreht und war eigentlich abgerissen. Der Oberschenkel war durchbohrt wie durch ein Eisenrohr. Dann hat es lange gedauert, bis das Rückgrat untersucht war. Das war die schwerste Zeit, denn sogar eine Querschnittlähmung stand im Raum."

Der dreifache Formel-1-Weltmeister flog dann zu seinem Sohn nach Ibiza und brachte ihn schließlich zu einem speziellen Unfallchirurgen nach Barcelona. "Der hat ihn mit vollem Erfolg die linke Hand wieder in Ordnung gebracht. Nur den kleinen Finger kann er noch nicht richtig bewegen", sagte der 65-Jährige, der insgesamt vier Kinder hat.

Sohn darf nicht in die Formel 1
Und auch wenn Lukas nach diesem Unfall nun nicht mehr Motorrad fährt, zur Ruhe kommt Lauda mit seinen Söhnen trotzdem nicht, denn auch der jüngste zeigt bereits Renn-Ambitionen. Niki Lauda erzählte auf Ö3, dass sein fünfjähriger Sohn Max schon mit dem Scooter durch das Haus düst - mit dem Schlachtruf: "Ich werde Weltmeister!"

Seine Ehefrau Birgit sieht darin sogar die Zukunft des Zwillingsbuben, doch Lauda ist strikt dagegen. "Birgit sagt immer wieder, die Formel 1 ist viel sicherer geworden und Max muss Rennfahrer werden. Da haben wir einen Konflikt. Ich bin dagegen, es ist gefährlich, und er würde immer der 'Lauda-Bua' sein", meinte der Weltmeister von 1975, 1977 und 1984.

 

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