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War die Millionenfrage zu einfach?

Wer wird Millionär

War die Millionenfrage zu einfach?

Alle zitterten mit Leon Windscheid mit, während er gegenüber von Günther Jauch auf dem Sessel saß und die Antwort zu der Frage suchte, die ihm eine Million Euro bescheren könnte. Und das lange Grübeln hat sich gelohnt. Der 27-Jährige ist jetzt Millionär und das haben vor ihm nur neun weitere Kandidaten in der langen Geschichte der Quiz-Show geschafft.

VIDEO: die umstrittene 1-Mio-Euro Frage von RTLs "Wer wird Millionär?"

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War die Frage zu einfach?
Zur Erinnerung: Seine Millionenfrage lautete „Aus insgesamt wie vielen Steichen besteht der klassische von Ernö Rubik erfundene  Zauberwürfel?“. Die richtige Antwort lautet 26. Doch die freudige Stimmung über den zehnten Millionär der Geschichte währt nicht lange, denn jetzt machen sich Neider im Internet breit. War diese Millionenfrage nicht viel zu einfach?

RTL weist Vorwürfe zurück
Fans der 80er Jahre und des beliebten Zauberwürfels dürften mit der Antwort tatsächlich weniger Schwierigkeiten gehabt haben und auch RTL weist die Vorwürfe gegenüber „Bild.de“ zurück. „Wie schwierig eine Quizfrage zu beantworten ist, kann immer nur subjektiv beurteilt werden. Um bei uns Millionär zu werden, sind schließlich nicht unbedingt Fachkenntnisse gefragt, sondern eine gute Portion Allgemeinwissen, Kombinationsgabe und Mut.“

Langes Prozedere
Aber wie kommen die Fragen eigentlich ins System? Zuständig dafür ist die Firma „mind the company“. Sie verraten, dass die Ideen per „gezieltem Zufall“ entstehen. Um doppelte Fragen zu vermeiden, sind alle bisher gestellten im System gespeichert. Wurde eine neue Frage gefunden und auch mit mindestens zwei Quellen belegt, wird sie in selbiges System gestellt und ein Schwierigkeitsgrad dafür vorgeschlagen.

Zufall
Doch das war noch nicht alles. In zwei Sitzungen bestimmen Mitarbeiter von RTL und der Produktionsfirma „Endemol“ die Schwierigkeitseinstufung und erneut die Richtigkeit der Antworten. Erst dann wird die Frage als „speicherfertig“ freigegeben. Am Ende entscheidet dann der Zufallsgenerator, welcher Kandidat, welche Frage bekommt.

Leon Windscheid dürfte der genaue Ablauf mittlerweile ziemlich egal sein, er kann sich über eine Millionen Euro freuen und aus wie vielen Steinchen der Zauberwürfel entsteht, dürfte er bis an sein Lebensende nicht mehr vergessen.

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