Alle 10 Minuten startete Löschhelikopter

Waldbrand

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Alle 10 Minuten startete Löschhelikopter

Als gefährlichen Einsatz für die Löschtrupps hat Josef Huber, Bezirksfeuerwehrkommandant von Neunkirchen, am Sonntagnachmittag die Bekämpfung eines in der Früh ausgebrochenen Waldbrandes am Schneeberg im südlichen Niederösterreich bezeichnet. Die Flammen seien weitgehend unter Kontrolle. Das Ablöschen von Wurzelstöcken werde aber noch einige Tage dauern.

1,5 Hektar Wald betroffen
Von dem Brand waren etwa 1,5 Hektar Wald und Unterholz in einem unwegsamen und steilen Gelände in Kaiserbrunn (Bezirk Neunkirchen) betroffen. Für den Löscheinsatz in 900 Metern Seehöhe wurden von der Landeswarnzentrale auch Hubschrauber und Flugzeuge der Polizei bzw. des Bundesheeres angefordert.

Löschhubschrauber im Einsatz
Bekämpft wurden die Flammen vornehmlich durch den Abwurf von Löschwasser. Zum Einsatz kamen dabei Behältnisse mit einem Fassungsvermögen von 500 bis 3.000 Liter. Zur Aufnahme des Wassers diente die Schwarza im Gemeindegebiet von Hirschwang. Außerdem errichteten Bodentruppen nahe des Brandherdes einen 10.000 Liter Wasser fassenden Faltbehälter.

Polizei und Bundesheer dabei
Für die Bekämpfung der Flammen aus der Luft standen zwei Eurocopter der Polizei, zwei S-70 Black Hawk, eine Agusta Bell 212, eine Bell OH-58 Kiowa sowie drei Pilatus PC-6 Turbo Porter des Bundesheeres zur Verfügung. Etwa alle zehn Minuten startete eine Maschine mit gefülltem Löschwasserbehälter auf den Schneeberg.

Seitens der Feuerwehren standen etwa 180 Mann aus dem Bezirk Neunkirchen im Einsatz. Die Flugdienstgruppe Süd der Feuerwehr war ebenfalls ausgerückt.

Das Feuer hatte sich zunächst rasch ausgebreitet. Zugute kam den Helfern beim Löscheinsatz letztlich, dass es windstill war. Menschen waren durch den Waldbrand nicht in Gefahr. Die Feuerwehrleute, die sich auf dem Boden vorgekämpft hatten, mussten freilich immer wieder abgelöst werden.

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