Ammoniak-Alarm neben Wohnsiedlung

Ausgangs-Sperre

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Ammoniak-Alarm neben Wohnsiedlung

Der Gasalarm wurde am Dienstag um 08.30 Uhr ausgelöst: Ein Mitarbeiter des städtischen Kühlhauses hatte bei Wartungsarbeiten das Eis auf einem Rohr mit einem Holzhammer entfernen wollen: "Dabei riss eine Schweißnaht und das Ammoniak trat mit Hochdruck aus“, schilderte Feuerwehr-Kommandant Reinhold Ortler.

Verletzt

24 Florianijünger rückten an, um das giftige und stechend riechende Gas, das zur Kühlung verwendet wird, einzudämmen. Ein Polizist, der kurz zuvor auf das Gelände gefahren war, bekam das Gas ins Auge. Er wurde ins Spital gebracht.

Hochdruck

Mit Schutzanzügen ausgerüstet, besprühten die Feuerwehrleute die Gaswolke mit 800 Liter Wasser pro Minute, um das Ammoniak zu binden. In Windeseile wurde dazu aus einem nahen Bach eine Leitung gelegt. Glück für die Feuerwehr: "Der Regen am Vormittag hat die Bekämpfung begünstigt“, sagt Michael Haybäck, Leiter des städtischen Amts für Öffentliche Ordnung. Insgesamt strömten rund 100 Kilo Gas aus.

Warnung

Der Einsatz dauerte bis zum Nachmittag, da immer wieder Reste des Ammoniaks ausströmten. Zum Schutz wurde eine Sperrzone von 300 Metern eingerichtet. Sicherheitshalber wurden die Anrainer via Radio aufgefordert, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Evakuierung war aber nicht notwendig.

Das in den vierziger Jahren erbaute Kühlhaus, in dem vor allem Lebensmittel gelagert werden, wird nun einer Sanierung unterzogen.

Autor: (pim)
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