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Feuerteufel gesteht Anschläge

Bruck an der Leitha

Feuerteufel gesteht Anschläge

Die Einwohner im kleinen Hainburg an der Donau sind seit dem Wochenende wie paralysiert. Erst der Tod von Bürgermeister Karl Kindl am 28. Dezember, dann der Brandanschlag aufs örtliche Feuerwehrhaus. Übertroffen wurde dies nur noch durch die Festnahme des lange gesuchten Brandstifters. Denn: Der mutmaßliche Feuerteufel ist nicht nur der Juniorchef eines angesehenen Heurigen, sondern auch ein bis dahin tadelloser Löschmeister der Feuerwehr. Sechs von 18 Brandanschlägen seit August hat Markus P. (22) inzwischen gestanden.

Fassungslos. Feuerwehrkommandant Christian Edlinger ist ebenfalls fassungslos: „Er war immer verlässlich, total integriert und ein super Organisator“, sagte er über Markus P. zu ÖSTERREICH. Die Feuerwehr stehe vor einem Rätsel, niemand könne sich erklären, wie ihr Kamerad zum gemeinen Brandstifter wurde.

Seit dem Sommer hat es in Hainburg ständig gebrannt. Müllcontainer gingen dabei ebenso in Flammen auf, wie Autos, leerstehende Häuser, das Pfarrheim und eben zuletzt das Feuerwehrhaus. Das dort nicht mehr passierte, war nur einem Zufall zu verdanken. Wegen des Todes des Bürgermeisters hatten sich dort Feuerwehrleute getroffen und schließlich den Brand entdeckt.

Rätselraten auch über das Motiv von Markus P., der in U-Haft sitzt und dazu schweigt. Ob er für die weiteren Brände verantwortlich ist, muss geklärt werden. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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